“Im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts steht die junge und schöne Elisabeth Bennet vor einer großen Lebensentscheidung: der Wahl eines geeigneten Heiratskandidaten. Ihr allzu stolzes Wesen jedoch vernebelt ihr ein ums andere Mal den Blick, bis sie nach vielen Verwicklungen schließlich doch die Liebe ihres lebens findet.”
Ich hab’s tatsächlich geschafft, mein erstes Buch für dieses Jahr zu beenden. Dass ich nur so schleppend voran kam, lag garantiert nicht am Buch. Aber gut … ich wollte ja eh getreu dem Motto “Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen” lesen, besser, als eben gar nicht zu lesen. Ich frage mich, wer diesen stussigen Klappentext verfasst hat, der wird dem Buch gar nicht gerecht. Der drängt viel zu sehr in die Kitschecke (das können andere besser). Obwohl ich zugeben muss, dass ich heute morgen (*hust*) tatsächlich wie ein dummer Teenager verlegen kichernd unter der Bettdecke lag – das Ende war einfach soooo süß!
Die Dummheit an der ganzen Lesegeschichte war, dass ich den Film schon gesehen hatte, durch dessen Begeisterungsfähigkeit ich unbedingt nun auch das Buch lesen musste – außerdem hat man ja auch so schon etlich von Jane Austen gehört. Doof war das ganz nun, weil ich irgendwie immer von einer Szene zur nächste fieberte, die mir aus dem Film bekannt vorkam. So geht’s mir irgendwie dauernd, dadurch verpasst man die schönen Dinge, die eben im Film fehlten … bzw. überliest sie schnell, oder liest sie eben nicht intensiv genug. Positiv, wenn man die Dinge so rum anpackt: Der Film erscheint einem viiiiiiiel besser, als er einem erscheinen würde, wenn man das Buch zu erst gelesen hätte.
Ich empfand es jedenfalls als eine schöne Leseerfahrung und als einen angenehmen (wieder-)einstieg in die Bücherwelt.
Außerdem liebe ich die Zeit, in der das Buch spielt.
… Allerdings hatte ich bei Elisabeth, wahrscheinlich vor allem durch den Film, immer die Vorstellung einer Josephine March, die in Jane Austens Welt rumhüpft. ^^
Da haben die Kritiker recht, sie wurde viel zu Jo-typisch im Film dargestellt – das hat der Film also eindeutig versaut. *g* Ansonsten fällt es mir schwer einzuschätzen, ob die Missverständnisse und der falsche Stolz zu “durchschaubar” waren, da ich dessen Hintergrund ja bereits kannte. Aber ich denke, selbst wenn, lohnt es sich das Buch zu lesen … mir hat’s schließlich auch Spaß gemacht, obwohl ich wusste, wie das ganze ausgeht.
Das nächste Buch liegt nun auch schon bereit (und wurde auch schon begonnen
) … und ich freu mich schon auf’s Schmöckern nachher im Bettschn.
Ursprünglich war das hier mal als reiner Fotoblog gedacht, doch mit der Zeit kam da immer mehr Geschwafel meinerseits dazu, selbst der Seelenmüll fand hier seinen Papierkorb, so dass das schon lange kein reiner Fotoblog mehr ist.