Als Strafverteidiger Robert Stern diesem ungewöhnlichen Treffen zugestimmt hatte, wusste er nicht, dass er damit eine Verabredung mit dem Tod einging. Noch weniger ahnte er, dass der Tod etwa 1,43 m messen, Turnschuhe tragen und lächelnd auf einem gottverlassenen Industriegelände in sein Leben treten würde. Simon, von nun an Sterns ständiger Begleiter, ist ein zehnjähriger Junge – und fest davon überzeugt, in einem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein.
Konnte leider die von mir bisher gelesenen Fitzeks nicht toppen. Es weiß zu fesseln, auch wie die anderen. Leider bin ich in der Hälfte des Buches im Internet über ein entscheidendes Wort gestolpert (und das in einer Rezension, man sollte sich schämen!) und so konnt man sich relativ früh einige Dinge denken. Was “die Stimme” anging, war ich bereits auf der richtigen Spur, wurde dann aber geschickt davon abgelenkt. DAS war wirklich fies. *g* Dafür war ich absolut auf der falschen Spur, was den Rächer anging – … obwohl ich mit der eigentlichen Person nicht wirklich zu frieden war. Bisher traf es Personen, die man nie erwartet hätte, aber wenigstens halbwegs “kennt”. Diesmal dacht ich nur “Hä, wer war DAS denn? … Oh, achso … der … wo war noch mal von dem die Rede?” Das war mir zu banal. *g* Die sich langsam aufklärenden Verstrickungen unter den Personen, die seine Bücher besonders ausmachen, waren so irgendwie nicht wirklich gegeben. Besonders blöd fand ich dann das Ende. Ich bin einfach kein Freund von offenen Enden und mag’s nicht, dass ich mir nun denken muss, was mit Simone und Felix sein könnte. Nee, nicht meins. Ansonsten war’s für drei Tage (hust) eine nette Unterhaltung, fesselnd, zum Ende hin aber eher enttäuschend. Da waren die anderen eindeutig besser.
Ansonsten war’s mein erstes Buch, dass ich in einer Leserunde gelesen habe. Leider gab’s nicht ganz so viel dazu zu diskutieren, so dass man da nicht ganz so auf seine Kosten kam. Interessant war jedoch, dass das Ende doch unterschiedlich empfunden wurde – von anderen durchaus aufschlussreich und gar nicht “offen”.
“Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die renommierte Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet – zu schwer lastet der Tod ihrer ältesten Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie zu einem brutalen Geiseldrama in einem Radiosender gerufen. Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel: Bei laufender Sendung ruft er wahllos Menschen an. Melden die sich am Telefon mit einer bestimmten Parole, wird eine Geisel freigelassen. Wenn nicht, wird eine erschossen. Der Mann droht, so lange weiterzuspielen, bis seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt. Doch die ist seit einem halben Jahr tot. Ira beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören …”
“Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die 12-jährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird …”
“Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den ‘Seelenbrecher’ nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststelle, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt …”
Ursprünglich war das hier mal als reiner Fotoblog gedacht, doch mit der Zeit kam da immer mehr Geschwafel meinerseits dazu, selbst der Seelenmüll fand hier seinen Papierkorb, so dass das schon lange kein reiner Fotoblog mehr ist.