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Freitag, 13. Februar 2009

Stephenie Meyer: Bis(s) zur Mittagsstunde

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51xtrwhbrl_sl500_aa240_Mittwoch kamen der zweite und der dritte Band an und ich war verschwunden von der Welt. *g* So hatte ich dann auch schon Donnerstag abend den zweiten Band hinter mir. :-r
Mit ein bissl weniger Euphorie beendet, als den davor. *g*
Nachdem Edward verschwand, musste ich erst mal schauen, an welcher Stelle des Buches er wieder auftaucht. Ganz toll, fast gegen Ende des Buches erst. Von da an dachte ich, ich müsse die nächsten ca. 300 Seiten überblättern. Mal ganz ehrlich, bissl Kitsch ist eine Sache, aber ich hatte kein Lust auf 300 Seiten Herzschmerz, wobei die Protagonistin jede Minute meint, an undefinierbaren Qualen sterben zu müssen. Nee, echt nicht. Um so erstaunter war ich, dass die nächsten Seiten leer waren. Einfach leer. Nichts stand da, bis auf den Namen des jeweiligen Monats. Da hat uns die gute Autorin doch tatsächlich vier (oder waren’s fünf?) Seiten voll Herzschmerz erspart und hat mal eben ein Monate übersprungen. Ich muss ihr dafür einen Dankesbrief aufsetzen!
Dank Jake hab ich die Seiten, die ich erst überspringen wollte (nicht wirklich ^^) dann doch genossen. Gerade jetzt im dritten Band seh ich ihn zwar inzwischen etwas zwiespältig, aber darum soll’s später gehen. Im zweiten Band fand ich ihn echt erfrischend. Dennoch war die enthaltende Tragik, dass man sich erst in einen Vampir verliebt und dann feststellt, dass der beste Freund ein Werwolf ist, doch echt zu komisch. Zumal beide Arten dann auch noch bis auf’s Blut miteinander verfeindet sind. Sowas kann nur Bella passieren. *g* Ich hatte da noch eigentlich so viel vor zu erwähnen, da ich aber nun inzwischen schon zu tief im dritten Band stecke, fällt mir das nimmer ein. *hmpf*

Ich find die Reihe aber immer noch empfehlenswert, wenn einem ein bissl viel “Trief” nichts ausmacht. *g*
Ich werf dann einfach noch ein paar Lieblingszitate mit rein:

“Was findest du verführerischer, mein Blut oder meinen Körper?”, fragte ich neckend.
“Unentschieden.” Gegen seinen Willen musste er grinsen.

“Dein bestern Freund ist ein Werwolf?”
Ich nickte einfältig.
“Wie lange geht das schon?”
“Nicht lange”, sagte ich, als müsste ich mich verteidigen. “Er ist erst seit ein paar Wochen ein Werwolf.”
Sie sah mich finster an. “Ein junger Werwolf? Das ist ja noch schlimmer! Edward hatte Recht – du ziehst die Gefahr magnetisch an. [...] Überleg doch mal, Bella, ohne Vampire könntest du in Sicherheit sein. Aber du musst dich mit den erstbesten Monstern anfreunden, die dir über den Weg laufen.”

“Du bist also das Vampirmädchen.”
Ich merkte, wie ich mich versteifte. “Ja. Und du bist das Wolfsmädchen?”

“Bedingung?” Meine Stimme wurde tonlos. “Was für eine?”
Sein Blick war vorsichtig – er sprach langsam. “Heirate mich vorher.”
Ich starrte ihn an und wartete. “Okay. Wo bleibt die Pointe?”
Er seufzte. “Du verletzt meinen Stolz, Bella. Ich habe dir gerade einen Heiratsantrag gemacht, und du hältst es für einen Witz.”

*5,5*

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Freitag, 6. Februar 2009

Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen

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51zt2mctxil_sl500_aa240_Ja, ich weiß, ich bin ein Spätzünder. Aber das war ich schon immer bei Büchern. Bei Reihen sowieso – da ist deren Bekanntheitsgrad und die Überzeugung, dass die Bücher wirklich gut sind, meist erst mit Veröffentlichung des letzten Teils bis zu mir durchgedrungen. ^^
Den Klappentext spar ich mir … der ist wieder seltendämlich. Mit Klick auf’s Buch kriegt man sicher bessere Zusammenfassungen – wenn’s da draußen denn tatsächlich noch jemanden gibt, der die Buchreihe nicht kennt.
Hach … *seufz* … ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Vielleicht damit, dass ich jetzt wieder weiß, aus welchem Grund ich noch (neben der dummen Zeit ^^) aufgehört hab zu lesen.
Es gibt Bücher, die lassen mich einfach nicht los. Es gibt Bücher, die ich nicht aus der Hand legen kann und ihnen nach dem letzten Satz hinterher trauer, als seien sie gestorben. Es gibt Bücher, die ich nach dem Lesen noch Tage … Wochen mit mir rumschleppe, nur um immer mal wieder einen Blick hinein zu riskieren und doch die ein oder andere Zeile noch mal lesen zu dürfen. Es gibt Bücher, die es mir absolut verbieten, dass ich mich auf das nächste Buch auch nur annähernd konzentrieren könnte. Einfach, weil diese Bücher in mir eine tiefverborgene Sehnsucht wecken, über die ich mich nicht wage zu sprechen … nicht mal, intensiv darüber nachzudenken, weil ich dann entdecken könnte, was mir tatsächlich fehlt … ich mein Glück dann verliere, weil ich merke, dass mir tatsächlich etwas fehlt.
Irgendwie war dieses Buch eines von denen. Das war einfach was für’s Herz! Vielleicht bin ich doch ziemlich doll schnulzig veranlagt … ja doch, ich bin es. Da läppert dieses Buch ganz träge vor sich hin, von einem Wort zum nächsten, von einer Seite zur nächsten … es fließt und irgendwie passiert gar nichts. Es zieht sich, aber auf seine ganz eigene charmante Weise. Ich weiß noch, wie ich zum Siamschn sagte (der auf den Film spekulierte), dass es wohl nichts für ihn sein wird. Es passiert einfach so überhaupt gar nichts (und eigentlich doch so viel?!). Irgendwie plätscherte sogar das etwas spanendere Ende so vor sich her. Ich konnt’s jedenfalls ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr aus der Hand legen, nicht wegen der Spannung, mehr wegen diesem charmanten Plätschern … hab so also von Mittwoch auf Donnerstag nacht irgendwie das komplette Buch verschlungen. Oh man und das in der Klausurenwoche! Man sollte zu diesem Zeitpunkt kein Buch anfangen. *g*
Gestern hatte ich mir dann das nächste Buch geschnappt, wurd da aber bisher noch nicht warm mit – ich häng diesem hier noch zu sehr nach. Der zweite Band ist schon vorbestellt – ja, ich weiß, den gibt’s schon … aber ich will die Taschenbuchausgabe. ^^ Die kommt erst am 14. Februar raus. Aber ich fürchte, danach werd ich nicht mehr auf’s dritte Taschenbuch warten können und mir sowohl den dritten, als auch den vierten Band als Hardcover gönnen müssen. ^^
Heute hab ich dann was ganz tolles gefunden – obwohl eigentlich isses was doofes – na wie man’s nimmt. Das Buch ist aus der Sicht der Protagonistin geschrieben – also in der Ich-Perpektive. Die Autorin hatte vor, den gesamten ersten Band komplett aus der Sicht von Edward umzuschreiben. Allerdings ist dabei irgendwie das Manuskript abhanden gekommen (wie bitte kann denn sowas passieren?) und wurde von irgendwem im Internet veröffentlicht, bevor sie es fertig schreiben konnte. So kam sie nur bis Kapitel 12 und wird’s wohl aufgrund dessen nicht weiter schreiben. Ich hab mir diese 12 Kapitel nun runtergeladen … und ich weiß, ich werd es bereuen, wenn ich sie gelesen habe. Einfach weil ich weiß, dass es das wohl so in der Form nicht als Buch geben wird, es mir aber wohl gefallen wird. *g* Na mal schauen … vielleicht überrascht sie uns noch und findet doch noch Gefallen an den Gedanken, den ersten Band aus Edwards Sicht als fünften Band im Schrank stehen zu haben. ;)

Und diese 12 Kapitel werd ich jetzt genießen. :D Mit ein klein wenig leise Musik im Ohr, die ich momentan einfach nicht ablegen kann:

*06*

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