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Samstag, 27. Juni 2009

Helen Fielding – Bridget Jones (II) – Am Rande des Wahnsinns

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01“58kg (gut); Alkoholeinheiten: 0 (hervorragend); Zigaretten: 5 (locker im grünen Bereich); an Marks Haus vorbei gefahren: zweimal (s.g.); Im Telefonbuch unter Mark Darcy nachgeschlagen, um zu sehen, ob er noch existiert: 18-mal (s.g.); Anrufe von Mark: 0 (tragisch).

Ganz England ist von glücklichen Paaren bewohnt. Ganz England? Nein.
In London kämpfen unbeugsame Singles täglich um das große Glück. Allen voran Bridget Jones, die bewehrt mit zahllosen Ratgebern wie “Männer sind anders” oder “Endlich Wunschgewicht” ihr Leben zu meistern versucht. Trotz immer neuer Rückschläge in Beruf und Liebesleben ist sie nicht unterzukriegen, dafür sorgen schon ihre Freundinnen Jude und Shazzer sowie ausreichende Mengen Chardonnay und Zigaretten. Nicht zu vergessen Bridgets Mutter, die stets nur das Beste für ihre Tochter will.”

Was soll ich sagen? In der Mitte hab ich ganz schön gekämpft, das Buch nicht wegzulegen. Eigentlich ist es Bridgets unheimlich drolligen Art zu verdanken, dass ich es nicht getan habe. Ich fand die Missverständnisse zwischen ihr und Mark einfach zu … konfus. Ganz ehrlich, können Paare wirklich SO wenig miteinander reden? Ich mein – kein Wunder, dass es da zu solch verkrampften Missverständnissen kommt. Nee, nicht meins, nicht nachvollziehen und absolut anstregend. Nichtsdestotrotz ist Bridget so drollig wie ein kleiner Welpe. *g* Außerdem erwische ich mich dabei, wie sehr mir diese Tagebuchform gefällt, vorallem bzgl. der knappen Sätze … das ist cool und irgendwie fängt man irgendwann an genauso auf diese Art zu denken – ganz knapp und sparsam. *g*
Und so ein ganz kleines, klitzekleines bissl fehlt sie mir. *g*

*04*

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Dienstag, 9. Juni 2009

Helen Fielding – Bridget Jones (I) – Schokolade zum Frühstück

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bridgetBridget Jones ist knapp über 30, arbeitet als Lektorin in einem Verlag, hat einen aktiven großen Freundeskreis – eine selbstbewusste junge Frau also. Aber ihr Lebenslauf weist ein großes Manko auf: Sie ist Single. Ein unhaltbarer Zustand, wie auch ihre Eltern, deren Freunde sowie ihre verheirateten Freundinnen finden. Die sie prompt immer wieder einladen, um ihr alleinstehende Männer vorzustellen. Dieses Weihnachten war Mark Darcy der auserwählte Kandidat ihrer Eltern – ein unmöglicher Mensch, grauenhaft gekleidet, mit dem man keine zwei vernünftigen Worte wechseln kann. Außerdem flirtet sie wie wild mit Daniel, ihrem Chef. Und ihre Freundinnen sind stolz auf sie — hat sie es doch geschafft, sich wieder anzuziehen und zu gehen, nachdem Daniel ihr erklärt hatte, nur weil er scharf auf sie sei, wolle er noch lange keine Beziehung mit ihr. Nebenbei kämpft sie noch mit ihren Gewichtsproblemen, einem langweiligen Job, dem Single-Dasein als solchem und mit der Tatsache, dass ihre Mutter nun nach all den Jahren plötzlich anfängt auf Männerpirsch zu gehen und ein rasantes Eigenleben entwickelt.

Ich mag den Film unheimlich … das Buch liebe ich! Ich hab gelacht, aber holla. Bridget ist einfach … süß. :D Ein Frauenroman durch und durch, aber dennoch echt drollig. An die Tagebuchform gewöhnt man sich unheimlich schnell und die Bestandsaufnahme am Anfang fast jeden Eintrags ist einfach herrlich! Nebenbei fällt auf, dass Mr. Darcy nicht nur durch Zufall so heißt. Bridget Jones ist quasi eine moderne Version von Stolz und Vorurteil (was im übrigen eh Bridgets Lieblingsfilm ist). Von den Missverständnissen, über die peinliche Mutter bis hin zur Romanze. Letzteres kommt etwas zu kurz (ist im Film ausgereifter), aber dafür gibt’s ja auch dann den zweiten Teil. Lustig fand ich auch den Bezug zu den Schauspielern. So wird sich im Buch negativ über Hugh Grant geäußert – selbiger übernahm die Rolle des Daniel im Film – wie passend. *g* Oder eben dass Colin Firth (hach, der ist toll :D ) sowohl in der BBC Verfilmung von Pride and Prejudice den Darcy spielt, als auch in Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück.
Im Übrigen bestätigt sich auch hier meine Theorie, dass wenn ein Film zuerst gesehen wird, er bei weitem nicht so negativ kritisiert wird, als wenn ich das Buch zuerst gelesen hätte. Mal schauen … ich hab hier noch vier Bücher, von denen ich bereits die Filme gesehen habe – ich bin gespannt, ob sich das weiterhin bestätigt. Ist für mich durchaus interessant (auch wenn ich sonst nicht so der Filmegugger bin).
Eigentlich könnt ich mich jetzt glatt an den zweiten Teil ranmachen … zuvor ist aber noch ein Fitzek dran, da beginnt nämlich morgen eine Leserunde. :D

*5,5*

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