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Montag, 29. Juni 2009

Der Junge im gestreiften Pyjama

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Moah, wie mies. Ich wollte/will das Buch unbedingt lesen, ja ich hab’s inzwischen sogar hier und es liegt ganz oben auf meinem SuB. Wollte es auch auf jedenfall erst lesen, bevor ich mir den Film ansehe.
Ich hab schon an anderer Stelle davon gehört, dass das Ende ziemlich verstörend sein soll. Also Taschentücher zum Buch auf’n SuB dazu gepackt. *g* Was da genau passiert, wusst ich jedoch noch nicht. Wenn man bissl weiß, worum es in dem Buch geht, kann man sich denken, was passieren könnte, aber so ganz genau weiß man es halt nicht und wenn’s wirklich nur das wäre, wäre es für viele ja nicht so überraschend und verstörend gewesen, weil man es erahnen konnte.

Jedenfalls …

Wir sitzen hier ganz nett nebeneinander. Ich am Arbeit schreiben und det Siamschn mit Kopfhörer auf und guggt eben Szenenausschnitte aus besagtem Film. Und blöd und unbedacht wie ich bin, gugg ich genau im falschen Moment rüber. Wie kann man nur so blöd sein? JETZT weiß ich was am Ende passiert. Ganz toll.

Jetzt ist mir die Leselust vergangen. Nicht, weil ich das Ende weiß – das hat mich noch nie am lesen eines Buches oder sehen eines Filmes gehindert. Aber ich weiß nicht, ob ich DAS wirklich lesen will. Das ist ein echt ganz fieses und doofes Ende.

Wirklich.

seufz

*sue*

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Dienstag, 9. Juni 2009

Helen Fielding – Bridget Jones (I) – Schokolade zum Frühstück

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bridgetBridget Jones ist knapp über 30, arbeitet als Lektorin in einem Verlag, hat einen aktiven großen Freundeskreis – eine selbstbewusste junge Frau also. Aber ihr Lebenslauf weist ein großes Manko auf: Sie ist Single. Ein unhaltbarer Zustand, wie auch ihre Eltern, deren Freunde sowie ihre verheirateten Freundinnen finden. Die sie prompt immer wieder einladen, um ihr alleinstehende Männer vorzustellen. Dieses Weihnachten war Mark Darcy der auserwählte Kandidat ihrer Eltern – ein unmöglicher Mensch, grauenhaft gekleidet, mit dem man keine zwei vernünftigen Worte wechseln kann. Außerdem flirtet sie wie wild mit Daniel, ihrem Chef. Und ihre Freundinnen sind stolz auf sie — hat sie es doch geschafft, sich wieder anzuziehen und zu gehen, nachdem Daniel ihr erklärt hatte, nur weil er scharf auf sie sei, wolle er noch lange keine Beziehung mit ihr. Nebenbei kämpft sie noch mit ihren Gewichtsproblemen, einem langweiligen Job, dem Single-Dasein als solchem und mit der Tatsache, dass ihre Mutter nun nach all den Jahren plötzlich anfängt auf Männerpirsch zu gehen und ein rasantes Eigenleben entwickelt.

Ich mag den Film unheimlich … das Buch liebe ich! Ich hab gelacht, aber holla. Bridget ist einfach … süß. :D Ein Frauenroman durch und durch, aber dennoch echt drollig. An die Tagebuchform gewöhnt man sich unheimlich schnell und die Bestandsaufnahme am Anfang fast jeden Eintrags ist einfach herrlich! Nebenbei fällt auf, dass Mr. Darcy nicht nur durch Zufall so heißt. Bridget Jones ist quasi eine moderne Version von Stolz und Vorurteil (was im übrigen eh Bridgets Lieblingsfilm ist). Von den Missverständnissen, über die peinliche Mutter bis hin zur Romanze. Letzteres kommt etwas zu kurz (ist im Film ausgereifter), aber dafür gibt’s ja auch dann den zweiten Teil. Lustig fand ich auch den Bezug zu den Schauspielern. So wird sich im Buch negativ über Hugh Grant geäußert – selbiger übernahm die Rolle des Daniel im Film – wie passend. *g* Oder eben dass Colin Firth (hach, der ist toll :D ) sowohl in der BBC Verfilmung von Pride and Prejudice den Darcy spielt, als auch in Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück.
Im Übrigen bestätigt sich auch hier meine Theorie, dass wenn ein Film zuerst gesehen wird, er bei weitem nicht so negativ kritisiert wird, als wenn ich das Buch zuerst gelesen hätte. Mal schauen … ich hab hier noch vier Bücher, von denen ich bereits die Filme gesehen habe – ich bin gespannt, ob sich das weiterhin bestätigt. Ist für mich durchaus interessant (auch wenn ich sonst nicht so der Filmegugger bin).
Eigentlich könnt ich mich jetzt glatt an den zweiten Teil ranmachen … zuvor ist aber noch ein Fitzek dran, da beginnt nämlich morgen eine Leserunde. :D

*5,5*

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Donnerstag, 4. Juni 2009

Nick Hornby – About a Boy

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01tjsfgjdfjrWill Freeman ist ein 36-jähriger Single, der in London lebt. Sein Vater hat einen erfolgreichen Weihnachtssong geschrieben, der Will jährlich Tantiemen einbringt, sodass er sich um seine finanzielle Situation keine Sorgen machen muss. Charakterlich hat Will keine nennenswerten Erfahrungen gemacht. Er hält sich für eine „Insel“ und vergleicht sich mit Ibiza, da er der Meinung ist, sein Leben zu genießen. Trotzdem ist er auf der Suche nach einer Frau. Durch den 12-jährigen Jungen Marcus, den er zufällig in der Folge seiner Pirsch bei einer Selbsthilfegruppe für Alleinerziehende, die hauptsächlich aus Frauen besteht, kennen lernt, wandelt sich alles. Marcus hat nämlich in seiner Schule den Ruf eines kauzigen Außenseiters und obwohl Marcus und Will nicht unterschiedlicher sein könnten, werden sie nach und nach Freunde. Will hilft Marcus dabei, „cool“ und selbstbewusst zu werden, indem er ihm die Jugendkultur „beibringt“, die ihren Ausdruck durch Nirvana-Frontmann Kurt Cobain findet. Hierbei stellt Will fest, dass er selbst nicht mehr zu dieser Kultur gehört und zu alt für sie geworden ist.

Eines der Bücher, wo ich den Film zuerst gesehen habe. Ich liebe diesen Film! Vielleicht sollte ich es in Zukunft immer so handhaben: Erst Film sehen, dann Buch lesen. Scheinbar schneidet bei der Reihenfolge der Film immer viel besser ab, als andersherum. Der erste Teil dies Buches stimmt eigentlich so ziemlich mit dem Film über ein, hat dafür weniger überraschendes geboten, war aber trotzdem nett zu lesen. BIssl eigenartiger Schreibstil, an den ich mich erst mal gewöhnen musste. Die Monologe waren mir manchmal einfach zu … irgendwie öde. Keine Ahnung. Tja, der “Höhepunkt” im Buch ist ein komplett anderer als im Film. Man darf mich gerne schlagen, aber ich find da die Filmversion einfach besser. Gerade das Ende war immer so … drollig. Das hat mir im Buch gefehlt. Da wird ‘ne Scheibe eingeschmissen – nicht mal von Marcus – und plötzlich wandelt sich Marcus, verliert sich selbst und wird zum normalo Teenie … … … irgendwie öde. Will bleibt dabei auf der Strecke – was vielleicht gar nicht so schlimm ist, der wird nämlich gegen Ende ziemlich … öhm … laff.
Alles in allem ein nettes Buch, aber das war’s dann auch schon wieder. Verdammt, auch wenn ich’s mich kaum traue zu sagen, aber der Film gefällt mir irgendwie wirklich viel besser.

Tja und jetzt? Jetzt weiß ich nicht, was ich lesen soll. Also ich hab noch genug auf’m SuB, aber ab 10.06 wollt ich ‘ne Leserunde zu Fitzeks “Das Kind” mitnehmen. Bis dahin schaff ich kein ganzes Buch mehr, aber gar nicht zu lesen geht bis dahin auch nicht. :-q
Ich werd’s wohl inzwischen noch mal mit einem Buch versuchen, dessen Film ich zuerst gesehen habe (hoffentlich geht das besser aus, sonst muss ich irgendwas ändern *g*) und unterbrech’s dann für’n Fitzek. grübel

Oder?!

*04*

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Mittwoch, 22. April 2009

Christopher Paolini – Eragon: Das Vermächtnis der Drachenreiter

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eragon“Als Eragon auf der Jagd einen blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Denn aus dem Stein schlüpft ein Drachenjunges und beschert Eragon ein Vermächtnis, das älter ist als die Welt. Über Nacht wird er in eine schicksalhafte Welt voller Magie und dunkler Mächte geworfen, die regiert wird von einem Herrscher, dessen Grausamkeit keine Grenzen kennt. Mit nichts als einem Schwert bewaffnet, stellt sich Eragon dem Kampf gegen das Böse, an seiner Seite seine treue Gefährtin, der blaue Drache Saphira.”

Tja, was soll ich sagen. Ich hab’s endlich geschafft. ^^
Anfangs kam ich überhaupt nicht in das Buch rein und ich vermute, ich hab das erste Kapitel gelesen, ohne es gelesen zu haben. Irgendwann ging es dann, aber so recht packen wollte es mich immer noch nicht. Nach Broms Tod ging es dann etwas aufwärts. Das hat nichts mit seinem Tod als solches zu tun … darüber war ich schon ziemlich erbost und fand ihn überflüssig – Brom war mir sympathisch. ^^ Aber irgendwie fing ab da dann doch die Handlung leicht an Spannung zu gewinnen und ich hatte nach einer ganzen Weile endlich mal das Gefühl, dass ich noch eine Seite lesen möchte, und danach noch eine, ach eine geht noch. ;) (Wenn auch nicht in vorher gekannten Maßen)
Dennoch kann ich schlussendlich sagen, dass mir die Charaktere noch ein bissl flach vorkommen, ich kann gewisse Handlungsweisen einfach nicht nachvollziehen. Da wird man scheinbar von der ganzen Welt verfolgt und jeder könnte sich als Feind entpuppen, dennoch lässt man jemanden mit sich ziehen, der partout nicht erwähnen möchte, wer er ist. Der wird einem schon nicht den Kopf abschlagen, während man schläft. Und dann vollkommen verblüfft sein, wenn Murtagh doch sein Geheimnis offenbart … öhm, ja. *aehm*
Auch ist er Anfangs gerade zu besessen von der Rache … das verschlägt sich irgendwann total im Wind und wird mit keiner Silbe mehr erwähnt. Kann ich nicht nachvollziehen, dass für den Protagonisten so wichtiges plötzlich … ja nicht nur in den HIntergrund gerät, sondern gänzlich … nichtexistent wird?!
Auf der anderen Seite scheint das Buch an einigen Stellen entweder total vorhersehbar zu sein, oder gut darin, einen in die Irre zu führen. ;) Irgendwie ist mir, seit der Ankunft bei den Varden klar, wer der Verräter ist … warum kommt da nur keiner drauf? Da allerdings die Aufklärung noch nicht erfolgt ist, sollte ich mich vielleicht noch nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen. *g*
Naja … vielleicht werd ich mit dem Charakter Eragon ja im nächsten Band dann … öhm … wärmer. ^^ Das werd ich allerdings nicht sofort lesen, ich schieb erst mal ein anderes Buch dazwischen.

Urig finde ich übrigens die absoluten Parallelen zu Herr der Ringe und vorallem auch Star Wars. *kicher*

*04*

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Samstag, 31. Januar 2009

Jane Austen: Stolz und Vorurteil

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41imidxs1rl_bo2204203200_pisitb-sticker-arrow-clicktopright35-76_aa240_sh20_ou03_“Im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts steht die junge und schöne Elisabeth Bennet vor einer großen Lebensentscheidung: der Wahl eines geeigneten Heiratskandidaten. Ihr allzu stolzes Wesen jedoch vernebelt ihr ein ums andere Mal den Blick, bis sie nach vielen Verwicklungen schließlich doch die Liebe ihres lebens findet.”

Ich hab’s tatsächlich geschafft, mein erstes Buch für dieses Jahr zu beenden. Dass ich nur so schleppend voran kam, lag garantiert nicht am Buch. Aber gut … ich wollte ja eh getreu dem Motto “Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen” lesen, besser, als eben gar nicht zu lesen. Ich frage mich, wer diesen stussigen Klappentext verfasst hat, der wird dem Buch gar nicht gerecht. Der drängt viel zu sehr in die Kitschecke (das können andere besser). Obwohl ich zugeben muss, dass ich heute morgen (*hust*) tatsächlich wie ein dummer Teenager verlegen kichernd unter der Bettdecke lag – das Ende war einfach soooo süß! *kicher* Die Dummheit an der ganzen Lesegeschichte war, dass ich den Film schon gesehen hatte, durch dessen Begeisterungsfähigkeit ich unbedingt nun auch das Buch lesen musste – außerdem hat man ja auch so schon etlich von Jane Austen gehört. Doof war das ganz nun, weil ich irgendwie immer von einer Szene zur nächste fieberte, die mir aus dem Film bekannt vorkam. So geht’s mir irgendwie dauernd, dadurch verpasst man die schönen Dinge, die eben im Film fehlten … bzw. überliest sie schnell, oder liest sie eben nicht intensiv genug. Positiv, wenn man die Dinge so rum anpackt: Der Film erscheint einem viiiiiiiel besser, als er einem erscheinen würde, wenn man das Buch zu erst gelesen hätte.
Ich empfand es jedenfalls als eine schöne Leseerfahrung und als einen angenehmen (wieder-)einstieg in die Bücherwelt.

Außerdem liebe ich die Zeit, in der das Buch spielt. ;D … Allerdings hatte ich bei Elisabeth, wahrscheinlich vor allem durch den Film, immer die Vorstellung einer Josephine March, die in Jane Austens Welt rumhüpft. ^^
Da haben die Kritiker recht, sie wurde viel zu Jo-typisch im Film dargestellt – das hat der Film also eindeutig versaut. *g* Ansonsten fällt es mir schwer einzuschätzen, ob die Missverständnisse und der falsche Stolz zu “durchschaubar” waren, da ich dessen Hintergrund ja bereits kannte. Aber ich denke, selbst wenn, lohnt es sich das Buch zu lesen … mir hat’s schließlich auch Spaß gemacht, obwohl ich wusste, wie das ganze ausgeht. ;D

Das nächste Buch liegt nun auch schon bereit (und wurde auch schon begonnen :-r ) … und ich freu mich schon auf’s Schmöckern nachher im Bettschn. :D

*4,5*

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  • Ursprünglich war das hier mal als reiner Fotoblog gedacht, doch mit der Zeit kam da immer mehr Geschwafel meinerseits dazu, selbst der Seelenmüll fand hier seinen Papierkorb, so dass das schon lange kein reiner Fotoblog mehr ist.

    Aber wen stört's? Mich nicht. ;)
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