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Freitag, 23. April 2010

Tanja Heitmann: Morgenrot

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“Dichter Schneefall und eisiger Wind begleiten die Studentin Lea auf dem Weg in die Villa ihres Professors. So hatte sich die junge Frau ihr Auslandssemester nicht vorgestellt. Nicht so einsam. Nicht so kalt. Doch dann begegnet sie Adam, einem Freund des Professors. Adam ist nicht nur schweigsam und unwirklich schön – ein dunkles Geheimnis scheint ihn zu umgeben. Lea ist vom ersten Augenblick an wie gebannt. Ohne sich dagegen wehren zu können, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Aber Adam verhält sich seltsam. Mal weist er Lea schroff zurück, mal sucht er wie getrieben ihre Nähe. Was sich hinter Adams mysteriösem Verhalten verbirgt, erfährt Lea eines Nachts, als sie ihn schwer blutend neben ihrem Bett vorfindet: Adam ist von einem Dämon besessen, der ihm Unsterblichkeit verleiht – doch dafür einen hohen Preis fordert.”

Weil mich seit einiger Zeit ein verkorkster Schlafrhythmus quält, der noch dazu mit dem Umstand begleitet ist, dass ich kaum mehr als 5 Stunden am Stück schlafe (für den ein oder anderen mag das normal sein, ich brauch normal fast das doppelte … dementsprechend renn ich wie völlig bekloppt durch die Gegend, geistig krieg ich gerade gar nichts gebacken), bin ich mal wieder zum Lesen gekommen.  Irgendwie muss man sich ja wachhalten, um sich den Schlafrhythmus nicht völlig zu versauen. Ein einfach gestricktes aber spannendes Buch ist da das beste, was man machen kann – nebenbei hilft es in den Momenten, wo man hellwach ist, aber eigentlich schlafen müsste … manchmal hilft das lesen dann nämlich auch, müde zu werden (in meinem Fall leider nicht).
Also das Buch geschnappt, was ich schon vor Wochen angefangen habe, aber dann durch Zeitmangel nicht mehr dazu gekommen bin, es weiter zu lesen. Obwohl ich zugeben muss, dass ich nicht sicher bin, ob nur der Zeitmangel an der langen Lesepause schuld ist. Ich kam unsagbar schwer in das Buch rein. Es liest sich anfangs irgendwie wie eine Aufzählung. Kein bisschen Spannung, es wird von anfang an gesagt, was hinter den Personen steckt, eben welches Geheimnis Adam und den Professor umgibt – demnach war es ja nicht mal mehr ein Geheimnis. Die Protagonistin erfuhr die Auflösung, bevor sie überhaupt die Empfindung haben konnte, dass diese zwei Männer ein Geheimnis umgibt. DAS hab ich so auch noch nicht erlebt und schreckte mich ziemlich ab.  Man musste nicht rumrätseln, sondern bekam sofort alles auf einem Silbertablett präsentiert. Laaaangweilig. Noch dazu hab ich mich am Anfang manches mal gefragt, warum Lea so handelt, wie sie handelt. Ich mein … da wird man in der Nacht wach und entdeckt neben seinem Schlafplatz einen nackten blutüberströmten Mann sitzen. Rennt man da nicht eigentlich eher schreiend weg? ^^ Nöö, sie nicht. Noch dazu scheint sie das, was ihr daraufhin erzählt wird, völlig gelassen hinzunehmen. Ebenso den Umstand, dass ihr ein Mann auf Schritt und Tritt wie ein Schatten folgt (und ja, das ist wortwörtlich zu nehmen, der rennt ihr permanent hinterher und lässt sie über Tage hinweg nicht mehr aus den Augen – da bekommt Stalking eine ganz neue Bedeutung!), der dabei völlig distanziert und teilweise sogar von oben herab bleibt.  Anstrengend. ^^ Aber doch hielt mich irgendwas an dem Buch und so kam mir die leicht ansteigende Spannung in den darauffolgenden Ereignissen in der Villa des Professors ganz gelegen und Leas Handlung fand ich daraufhin endlich mal nachvollziehbar!

Anfangs schien es, als wäre das gesamte Buch eine Rückblende – nach den Vorkömmnissen in der Villa erfährt man dann aber, dass dies nur ein kurzer Rückblick war, wobei sich der restliche Teil des Buches dann in der “Gegenwart” abspielt. Wer in der Rückblende meinte, Adam könne kaum distanzierte rund herablassender sein, der irrt sich und trifft in der Gegenwart noch eine  Steigerung dessen. Immer noch anstregend, aber immerhin diesmal mit einem leichten Hauch an Geheimnis, weil man nicht weiß, warum er nun plötzlich wieder auftaucht und sich so verhält, wie er sich verhält – obwohl er es kurz erklärend anreißt … man denkt sich aber, da steckt noch mehr dahinter. Leas Handlungen bleiben für mich allerdings nachwievor nicht nachvollziehbar – aber gut, das schreib ich einfach mal meinen allgemeinen Problem mit Protagonisten zu. ^^
Die Beziehung zwischen den beiden ist einzig an den Stellen interessant, an denen sie ihm auch mal Paroli bietet … Lea als das unterwürfige schmachtende Schoßhündchen mochte ich nicht – in den momenten, wo sie “aufmümpfig” wurde, war es wenigstens mal was anderes und auch eher amüsant.

Anfangs dachte ich, dass man sich in der Buchbeschreibung auf dem Klappentext mit dem Satz “denn er liebt Lea” nur vertan haben kann – davon war nicht mal Ansatzweise irgendwas zu merken. Selbst wenn ein Stück Gefühl seinerseits verdeutlicht wurde, hatte man eher den Eindruck, es handelte sich eher um reine Begierde – fast schon triebartig. Mit Liebe hätte ich das nicht betitelt. Die kurzen kursiv gedruckten Einschübe, die sich mit seinen Gedanken befassten waren auch keine große Hilfe dabei, diesen Eindruck zu korrigieren. Es scheint lediglich der Dämon in ihm zu sein, der nach Lea giert. Nach und nach erfährt man dann seine Motive und erkennt auch ein winziges Stück Gefühl – wirklich hingebungsvoll wirkt er allerdings nie. Ich denke, wer in diesem Buch die typische Liebesgeschichte sucht, der wird enttäuscht sein. Ich kann das kaum in Worte kleiden, aber ich hatte stellenweise das Gefühl, dass die “Liebesgeschichte” des Buches nur ein … Täuschungsmanöver ist. Die Verstrickungen rund um Pi, dem Kollektor und Konsorten deuten da fast schon eher auf ein anderes Genre hin, finde ich. Hier hat sich auch die ganze Spannung innerhalb der Geschichte versteckt.
(Man möge sich bitte nicht wundern, dass ich die entsprechenden Genre-Tags dennoch gewählt habe – aber das Buch ordnet sich selbst halt trotzdem in diese Sparte ein.)

Übrigens endet der angesprochene Aufzählungscharakter irgendwie erst dann, als Adam Lea reinen Wein einschenkt. Bis dahin ging es irgendwie immer nur von einem Punkt zum anderen – ein Treffen nach dem anderen wurde quasi aufgezählt. Im Nachhinein ist das recht treffend, die schmachtende Lea wird die Treffen selbst auch eher wie eine Aufzählung der Ereignisse empfunden haben, mehr hatte sie zu dem Zeitpunkt ja kaum von Adam bekommen. Sie war halt das zum Abruf bereite Schoßhündchen. ^^

Ich muss mal anmerken, dass das Buch ansonsten echt ‘ne seeehr schöne Sprache hat, wie ich finde. Das wurde mir allerdings zum Verhängnis, in meinem übermüdeten Zustand waren die wirklich schönen, mit einem haufen Adjektiven bestückten Umschreibungen manches mal doch zu viel. Ich hab in solchen Zuständen keine Geduld und gerade, wenn es spannend zu geht, bringt mich eine ausufernde (wenn auch schöne!) Erzählweise eher um den Verstand. ^^

Noch ein Grund, warum ich den Klappentext absolut daneben finde und ihn daher nicht als  Mittel zur Kaufentscheidung nehmen würde: Ich weiß ja nicht, ob die Autorin mit der Bezeichnung dessen, was Adam ist, wirklich mit dem Klappentext konform geht. Fakt ist, dass nicht an einer Stelle im Buch erwähnt wird, dass er ein Vampir ist (das Wort wird nicht mal benutzt). Lea zieht an der ein oder anderen Stelle zwar Vergleiche dahingehend, diese werden aber von den betroffenen Personen abgewiegelt. In Adam leben zwei Wesen – einmal der Mensch, auf der anderen Seite der Dämon. Der Damön lebt also in ihm. Von Vampiren kennt man es ja eher so, dass sie der Dämon sind. Im Buch wird das Wort “besessen” benutzt – das find ich zutreffender, als Vampir. Aber gut, vielleicht hat Tanja Heitmann einfach eine neue Version des Vampirs geschaffen, bei Stephanie Meyer glitzern sie ja immerhin auch. ^^
Oder der Klappentext soll letztendlich nur dazu dienen, auf den Twilight-Zug mit aufzuspringen. Ich wäre da also generell vorsichtig, je nachdem, was man von Twilight hielt, könnte das Buch demnach zu viel versprechen und eher enttäuschen oder eben überraschen, weil nicht das eintraf, was man erwartet hätte (in dem Fall wäre es dann wieder schade, wenn es nur deswegen verschmäht worden wäre).
Im übrigen kann ich den Rezensienten, die meinen es wäre ein billiger Twilight-Abklatsch, so auch nicht zustimmen. Mag sein, dass die beiden weiblichen Protagonisten in gewisser Hinsicht was gemeinsam haben, bei den männlichen trifft das nicht zu. Während der eine immer nur jammert, dass er gefährlich ist und sie sich deshalb von ihm verhalten soll, interessiert das den anderen nicht die bohne – im Gegenteil, er zwingt sie förmlich, an seiner Seite zu bleiben. ^^ Obwohl … eine Vorliebe haben sie wohl beide: sie beim schlafen zu beobachten. ^^

Mal am Ende noch ein kurzes Fazit (ich hab scheinbar zu lange keine Buchrezi mehr geschrieben, so dass ich mich gerade nun totschreibe – keine Ahnung, warum ^^): Ich weiß nicht wirklich, was ich von dem Buch halten soll. Der Anfang hat mich nicht umgehauen, aber doch irgendwie “festgehalten” und zum Ende hin fand ich, hatte es seine spannenden Momente. Das Ende dagegen hat mir gar nicht gefallen. Ich brauch kein Happy End – nicht zwingend. Aber ein Ende, bei dem ich nicht erkenne, ob es nun Happy End oder eher doch nicht ist, macht mich nervös. Das mag ich nicht. ^^

*04*

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Mittwoch, 22. April 2009

Christopher Paolini – Eragon: Das Vermächtnis der Drachenreiter

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eragon“Als Eragon auf der Jagd einen blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Denn aus dem Stein schlüpft ein Drachenjunges und beschert Eragon ein Vermächtnis, das älter ist als die Welt. Über Nacht wird er in eine schicksalhafte Welt voller Magie und dunkler Mächte geworfen, die regiert wird von einem Herrscher, dessen Grausamkeit keine Grenzen kennt. Mit nichts als einem Schwert bewaffnet, stellt sich Eragon dem Kampf gegen das Böse, an seiner Seite seine treue Gefährtin, der blaue Drache Saphira.”

Tja, was soll ich sagen. Ich hab’s endlich geschafft. ^^
Anfangs kam ich überhaupt nicht in das Buch rein und ich vermute, ich hab das erste Kapitel gelesen, ohne es gelesen zu haben. Irgendwann ging es dann, aber so recht packen wollte es mich immer noch nicht. Nach Broms Tod ging es dann etwas aufwärts. Das hat nichts mit seinem Tod als solches zu tun … darüber war ich schon ziemlich erbost und fand ihn überflüssig – Brom war mir sympathisch. ^^ Aber irgendwie fing ab da dann doch die Handlung leicht an Spannung zu gewinnen und ich hatte nach einer ganzen Weile endlich mal das Gefühl, dass ich noch eine Seite lesen möchte, und danach noch eine, ach eine geht noch. ;) (Wenn auch nicht in vorher gekannten Maßen)
Dennoch kann ich schlussendlich sagen, dass mir die Charaktere noch ein bissl flach vorkommen, ich kann gewisse Handlungsweisen einfach nicht nachvollziehen. Da wird man scheinbar von der ganzen Welt verfolgt und jeder könnte sich als Feind entpuppen, dennoch lässt man jemanden mit sich ziehen, der partout nicht erwähnen möchte, wer er ist. Der wird einem schon nicht den Kopf abschlagen, während man schläft. Und dann vollkommen verblüfft sein, wenn Murtagh doch sein Geheimnis offenbart … öhm, ja. *aehm*
Auch ist er Anfangs gerade zu besessen von der Rache … das verschlägt sich irgendwann total im Wind und wird mit keiner Silbe mehr erwähnt. Kann ich nicht nachvollziehen, dass für den Protagonisten so wichtiges plötzlich … ja nicht nur in den HIntergrund gerät, sondern gänzlich … nichtexistent wird?!
Auf der anderen Seite scheint das Buch an einigen Stellen entweder total vorhersehbar zu sein, oder gut darin, einen in die Irre zu führen. ;) Irgendwie ist mir, seit der Ankunft bei den Varden klar, wer der Verräter ist … warum kommt da nur keiner drauf? Da allerdings die Aufklärung noch nicht erfolgt ist, sollte ich mich vielleicht noch nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen. *g*
Naja … vielleicht werd ich mit dem Charakter Eragon ja im nächsten Band dann … öhm … wärmer. ^^ Das werd ich allerdings nicht sofort lesen, ich schieb erst mal ein anderes Buch dazwischen.

Urig finde ich übrigens die absoluten Parallelen zu Herr der Ringe und vorallem auch Star Wars. *kicher*

*04*

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Freitag, 13. Februar 2009

Stephenie Meyer: Bis(s) zur Mittagsstunde

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51xtrwhbrl_sl500_aa240_Mittwoch kamen der zweite und der dritte Band an und ich war verschwunden von der Welt. *g* So hatte ich dann auch schon Donnerstag abend den zweiten Band hinter mir. :-r
Mit ein bissl weniger Euphorie beendet, als den davor. *g*
Nachdem Edward verschwand, musste ich erst mal schauen, an welcher Stelle des Buches er wieder auftaucht. Ganz toll, fast gegen Ende des Buches erst. Von da an dachte ich, ich müsse die nächsten ca. 300 Seiten überblättern. Mal ganz ehrlich, bissl Kitsch ist eine Sache, aber ich hatte kein Lust auf 300 Seiten Herzschmerz, wobei die Protagonistin jede Minute meint, an undefinierbaren Qualen sterben zu müssen. Nee, echt nicht. Um so erstaunter war ich, dass die nächsten Seiten leer waren. Einfach leer. Nichts stand da, bis auf den Namen des jeweiligen Monats. Da hat uns die gute Autorin doch tatsächlich vier (oder waren’s fünf?) Seiten voll Herzschmerz erspart und hat mal eben ein Monate übersprungen. Ich muss ihr dafür einen Dankesbrief aufsetzen!
Dank Jake hab ich die Seiten, die ich erst überspringen wollte (nicht wirklich ^^) dann doch genossen. Gerade jetzt im dritten Band seh ich ihn zwar inzwischen etwas zwiespältig, aber darum soll’s später gehen. Im zweiten Band fand ich ihn echt erfrischend. Dennoch war die enthaltende Tragik, dass man sich erst in einen Vampir verliebt und dann feststellt, dass der beste Freund ein Werwolf ist, doch echt zu komisch. Zumal beide Arten dann auch noch bis auf’s Blut miteinander verfeindet sind. Sowas kann nur Bella passieren. *g* Ich hatte da noch eigentlich so viel vor zu erwähnen, da ich aber nun inzwischen schon zu tief im dritten Band stecke, fällt mir das nimmer ein. *hmpf*

Ich find die Reihe aber immer noch empfehlenswert, wenn einem ein bissl viel “Trief” nichts ausmacht. *g*
Ich werf dann einfach noch ein paar Lieblingszitate mit rein:

“Was findest du verführerischer, mein Blut oder meinen Körper?”, fragte ich neckend.
“Unentschieden.” Gegen seinen Willen musste er grinsen.

“Dein bestern Freund ist ein Werwolf?”
Ich nickte einfältig.
“Wie lange geht das schon?”
“Nicht lange”, sagte ich, als müsste ich mich verteidigen. “Er ist erst seit ein paar Wochen ein Werwolf.”
Sie sah mich finster an. “Ein junger Werwolf? Das ist ja noch schlimmer! Edward hatte Recht – du ziehst die Gefahr magnetisch an. [...] Überleg doch mal, Bella, ohne Vampire könntest du in Sicherheit sein. Aber du musst dich mit den erstbesten Monstern anfreunden, die dir über den Weg laufen.”

“Du bist also das Vampirmädchen.”
Ich merkte, wie ich mich versteifte. “Ja. Und du bist das Wolfsmädchen?”

“Bedingung?” Meine Stimme wurde tonlos. “Was für eine?”
Sein Blick war vorsichtig – er sprach langsam. “Heirate mich vorher.”
Ich starrte ihn an und wartete. “Okay. Wo bleibt die Pointe?”
Er seufzte. “Du verletzt meinen Stolz, Bella. Ich habe dir gerade einen Heiratsantrag gemacht, und du hältst es für einen Witz.”

*5,5*

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Freitag, 6. Februar 2009

Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen

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51zt2mctxil_sl500_aa240_Ja, ich weiß, ich bin ein Spätzünder. Aber das war ich schon immer bei Büchern. Bei Reihen sowieso – da ist deren Bekanntheitsgrad und die Überzeugung, dass die Bücher wirklich gut sind, meist erst mit Veröffentlichung des letzten Teils bis zu mir durchgedrungen. ^^
Den Klappentext spar ich mir … der ist wieder seltendämlich. Mit Klick auf’s Buch kriegt man sicher bessere Zusammenfassungen – wenn’s da draußen denn tatsächlich noch jemanden gibt, der die Buchreihe nicht kennt.
Hach … *seufz* … ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Vielleicht damit, dass ich jetzt wieder weiß, aus welchem Grund ich noch (neben der dummen Zeit ^^) aufgehört hab zu lesen.
Es gibt Bücher, die lassen mich einfach nicht los. Es gibt Bücher, die ich nicht aus der Hand legen kann und ihnen nach dem letzten Satz hinterher trauer, als seien sie gestorben. Es gibt Bücher, die ich nach dem Lesen noch Tage … Wochen mit mir rumschleppe, nur um immer mal wieder einen Blick hinein zu riskieren und doch die ein oder andere Zeile noch mal lesen zu dürfen. Es gibt Bücher, die es mir absolut verbieten, dass ich mich auf das nächste Buch auch nur annähernd konzentrieren könnte. Einfach, weil diese Bücher in mir eine tiefverborgene Sehnsucht wecken, über die ich mich nicht wage zu sprechen … nicht mal, intensiv darüber nachzudenken, weil ich dann entdecken könnte, was mir tatsächlich fehlt … ich mein Glück dann verliere, weil ich merke, dass mir tatsächlich etwas fehlt.
Irgendwie war dieses Buch eines von denen. Das war einfach was für’s Herz! Vielleicht bin ich doch ziemlich doll schnulzig veranlagt … ja doch, ich bin es. Da läppert dieses Buch ganz träge vor sich hin, von einem Wort zum nächsten, von einer Seite zur nächsten … es fließt und irgendwie passiert gar nichts. Es zieht sich, aber auf seine ganz eigene charmante Weise. Ich weiß noch, wie ich zum Siamschn sagte (der auf den Film spekulierte), dass es wohl nichts für ihn sein wird. Es passiert einfach so überhaupt gar nichts (und eigentlich doch so viel?!). Irgendwie plätscherte sogar das etwas spanendere Ende so vor sich her. Ich konnt’s jedenfalls ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr aus der Hand legen, nicht wegen der Spannung, mehr wegen diesem charmanten Plätschern … hab so also von Mittwoch auf Donnerstag nacht irgendwie das komplette Buch verschlungen. Oh man und das in der Klausurenwoche! Man sollte zu diesem Zeitpunkt kein Buch anfangen. *g*
Gestern hatte ich mir dann das nächste Buch geschnappt, wurd da aber bisher noch nicht warm mit – ich häng diesem hier noch zu sehr nach. Der zweite Band ist schon vorbestellt – ja, ich weiß, den gibt’s schon … aber ich will die Taschenbuchausgabe. ^^ Die kommt erst am 14. Februar raus. Aber ich fürchte, danach werd ich nicht mehr auf’s dritte Taschenbuch warten können und mir sowohl den dritten, als auch den vierten Band als Hardcover gönnen müssen. ^^
Heute hab ich dann was ganz tolles gefunden – obwohl eigentlich isses was doofes – na wie man’s nimmt. Das Buch ist aus der Sicht der Protagonistin geschrieben – also in der Ich-Perpektive. Die Autorin hatte vor, den gesamten ersten Band komplett aus der Sicht von Edward umzuschreiben. Allerdings ist dabei irgendwie das Manuskript abhanden gekommen (wie bitte kann denn sowas passieren?) und wurde von irgendwem im Internet veröffentlicht, bevor sie es fertig schreiben konnte. So kam sie nur bis Kapitel 12 und wird’s wohl aufgrund dessen nicht weiter schreiben. Ich hab mir diese 12 Kapitel nun runtergeladen … und ich weiß, ich werd es bereuen, wenn ich sie gelesen habe. Einfach weil ich weiß, dass es das wohl so in der Form nicht als Buch geben wird, es mir aber wohl gefallen wird. *g* Na mal schauen … vielleicht überrascht sie uns noch und findet doch noch Gefallen an den Gedanken, den ersten Band aus Edwards Sicht als fünften Band im Schrank stehen zu haben. ;)

Und diese 12 Kapitel werd ich jetzt genießen. :D Mit ein klein wenig leise Musik im Ohr, die ich momentan einfach nicht ablegen kann:

*06*

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