Getagged in: Bildbearbeitung

Freitag, 19. März 2010

Bei ISO 1600

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… gibt dann meine Kamera auch so langsam auf. *seufz*
Aber was sollt ich machen? Ich wollt auf Teufel komm raus den Aufsteckblitz nicht nutzen. Ehrlich, wir haben es auch miteinander noch mal versucht, aber ich fürchte, die Affaire zwischen meiner Kamera und dem Aufsteckblitz ist entgültig vorbei. ^^ Ich mag’s einfach nicht mehr. Die Farben sind so anders, die Augen wirken anders … und ich hab das Gefühl, dass trotz indirektem Blitzen die Schatten einfach härter wirken.Das hat mich dann dazu bewegt, den Blitz eben doch zur Seite zu packen. Was bleibt? ISO, Belichtungszeit und Blende. Blende war so weit offen, wie es nur geht. Mehr ging nicht. Belichtungszeit wäre sicher noch länger gegangen, aber dann hätte das Herzenskind wahrscheinlich statt zwei gleich vier Augen, weil’s Tantchen einfach schon bei nur minimal längeren Belichtungszeiten alles verreißt (selbst bei der Aufnahme ist’s nicht recht scharf, weil schon da leicht verwackelt wurde). Ich hab zu unruhige Hände (die Kamera ist für meine Hände auch zu groß, so dass sie dann auch einfach nicht wackelfrei in selbigen liegt). Also musst ich auch doch noch mit der ISO flirten. *aehm* Nur blöd, wenn das Rädchen sich ab ISO 1600 nicht mehr drehen lässt. Wie dunkel das Bild trotzdessen blieb, kann man ja sehen. Was man auf dem Original vielleicht nicht erkennt, ist dass die mangelnde Helligkeit auch noch mit wunderschönen bunten Störpixeln Hand in Hand spazieren geht. *aehm* Ich hab’s schon bei dem Blick auf’s Kameradisplay geahnt, dass mich das Ergebnis frustrieren wird. Zu Hause traf mich dann erst richtig der Schlag. Ich hab mich echt geärgert … wo ich bei ihr doch echt um jedes Foto, auf dem sie ein bissl lächelt, sooo kämpfen muss. Und dann lässt mich die Technik auch noch in genau so einem Moment im Stich (ich habe das gleiche in einem solchen Moment noch mal mit dem anderen Extrem: Überbelichtet und eine ausgefressene Gesichtshälfte). Zum Löschen zu Schade, zum anguggen zu katastrophal.

Also ging’s ran ans Werk. Dank RAW ging’s ja noch bissl aufzuhellen. Im Photoshop ging’s dann weiter mit etlichen Farbebenen. Bunt querbeet, bissl Vintage-Farbebenen, bissl Retro-Farbebenen. Zum Schluss noch ‘ne Struktur reingeklatscht … … … É voilà: tot bearbeitet. So gefällt’s mir aber eigentlich doch noch recht gut und es ist doch nicht zum versinken im virtuellen Papierkorb verdammt. Aber man sieht halt doch sehr die Mängel. Naja, über der vielen Bearbeiterei kann es auch sein, dass ich wieder den Blick dafür verloren habe, ob es nun zu viel ist, oder nicht.

*sue**wink*

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Montag, 22. Februar 2010

Tut mir leid …

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Ich weiß … immer wenn ich ‘ne neue Bearbeitungstechnik ausprobiere und feststelle, dass das sogar ganz gut klappt und doch nicht so kompliziert ist, wie zunächst gedacht, dann muss ich es immer maßlos damit übertreiben.

Verzeiht mir.

*sue**wink*

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Mittwoch, 18. November 2009

Wo ist die Nase? …

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… war meine Frage. *g*

Jetzt schockier ich euch mal. Aaaaachtung:

Sowas nennt man dann totgephotoshopt, oder? *kicher*

Ich find’s ja trotzdem cool. :D

*sue**wink*

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Mittwoch, 18. November 2009

Musik und Fotografie (Portrait eines Clowns)

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Ebenso wie hier, hab ich auch die letzte Fotografie passend mit dem Lied bei uns im Forum gepostet und damit ‘ne kleine “Debatte” ausgelöst. :D
Nichts wildes, aber unheimlich interessant. Es ging dabei vor allem, was ein eher melancholisches Lied mit einer frischen Landschaftsaufnahme gemeinsam hat – inwiefern ich da einen Zusammenhang sehe (dabei stellte sich dann heraus, dass ich die Landschaftsaufnahme gar nicht so frisch empfinde, wie andere ;D )

Ich weiß nicht, wem es noch so geht (ich bezweifel, dass es nur mir so geht), aber ich empfinde gerade Musik bei der Bearbeitung als sehr lenkend. Ich hab schon immer beim hören bestimmter Lieder mit meiner Stimmung zu kämpfen gehabt – die kann dabei wirklich von A nach Z kippen/schwanken. So beeinflusst das natürlich auch die Bearbeitung.
Ich bin nicht so gut, dass ich glaube, ich könnte mit einem Foto meine Gefühle transportieren und bin daher froh, dass mir das dann wenigstens noch über die Musik bleibt, die ich einfach mit zum Bild dazu packe. Ich weiß nicht, wie das ankommt, für meinen Teil hab ich aber das Gefühl, ich mach das viel zu selten – denn letztendlich, wer sich nicht beeinflussen lassen will, betrachtet das Bild ohne die Musik und kann sich so sein ganz eigenes Gefühl schaffen. Insofern meine Bilder überhaupt Gefühl auslösen … naja, irgendeins wird’s wohl hoffentlich schon sein, wenn’s auch nicht dem entspricht, dass ich vermitteln wollte.

Jeeeeeeeeeedenfalls. Ich bin dabei wieder auf eine Uraltaufnahme gestoßen. Damals noch mit der Taschenknipse fotografiert – waren halt meine ersten Anfänge im Bereich der Fotografie. Auch die ersten Schritte in Sachen Bearbeitung und vor allem die erste Fotografie, die komplett von der Musik getragen wird, die ich während ihrer Bearbeitung gehört habe.

War sehr emotional das ganze damals für mich. ^^

Musik und Bild werf ich hier mal rein. Das Lied hat damals genau dort reingehauen, wo ich das Bild sah und noch heute empfinde ich eine unglaubliche Harmonie zwischen Bild und Musik (auch wenn ich die leise Hoffnung habe, dass das Bild vielleicht auch ohne Musik bestehen kann und gefühlstechnisch nicht in eine komplett andere Kerbe haut ^^).

Lied:

Foto:

In Anlehnung an diesen Blogeintrag würd mich natürlich schon interessieren, wie es anderen Fotografierenden in Hinblick auf “Musik und Fotografie” geht?!

*sue**wink*

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Donnerstag, 1. Oktober 2009

Keine Zeit zum Luft holen …

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Ich mach hier ‘nen Streifen mit. Das geht an die Substanz, von zahlreichen Nervenzusammenbrüchen erwähn ich erst gar nicht was. Dabei bin ich selbst schuld.
Ich muss … nein will bis Freitag die Baby-Fotos vom Tisch haben. Samstag geht’s ja auf zu Nele … und nach’m Urlaub geht die Uni quasi wieder los. Das ist alles blöd. Und da ich ja immer alles schleifen lasse und irgendwie immer erst aus’m Tee komme, wenn es fast zu spät ist, stand ich dann heute vor an die 30 Fotos, die bis Freitag früh fertig sein müssen. *aehm* Vielleicht kann ich mir selbst ja zu gute halten, dass ich’s meist doch irgendwie immer wieder schaffe, auch wenn ich immer wieder viel zu spät “anfange”.

Jedenfalls spielte sich vor ein paar Tagen folgendes Drama ab: Mir ist mein Stift runter gefallen. Nein, ich theatralisier (Wortschöpfung?) nicht! Es war nicht irgendein Stift. Es war mein Stift vom Grafiktablett. Selbiger hat das natürlich nicht unbeschadet überstanden. Er ist in der Mitte aufgebrochen, ich konnte das innere sehen – quasi seinen Herzschlag sehen. Ich dachte, ich müsse schreien und zu heulen anfangen – gleichzeitig. Schnell irgendwie zusammen gebaut, Tesafilm drum und erfurchtsvoll auf’s Grafiktablett angesetzt … und … er ging! *puuuh* Nervenzusammenbruch Nummer 1 – gerade so entkommen, aber er hat Spuren hinterlassen – ehrlich. Mindestens ein graues Haar mehr!

Soweit so gut. Heute morgen steh ich auf – mit dem Wissen, dass 30 Fotos noch auf mich warten und ich auch noch andere Dinge heute zu erledigen habe – die Zeit also echt knapp ist. Während der Rechner hoch fährt, verkrümel ich mich ins Bad. Danach – an den Rechner zurück gekehrt – blätter ich erst mal das Internet durch, während Lightroom und Photoshop gefühlte fünf Stunden brauchen, um sich zu öffnen. Nachdem das erledigt ist, öffne ich das erste Bild, setze den Stift an und … nichts.

Ähm … hallo? *aehm*

Ich setze ihn ein zweites Mal an. Immer noch nichts. Vielleicht mal ein bissl döller aufdrücken? Nööö, immer noch nicht. :-x Inzwischen brechen bei mir sämtliche Panikkörperreaktionen aus. Okay, vielleicht die Batterie. Seit ich das Grafiktablett habe, musste die noch nie gewechselt werden. Also zur Batterie gegriffen, ausgetauscht, Stift an gesetzt und … … … immer noch nichts. *aehm*
Okeee? Und nu? Erst mal ‘ne Runde in völliger Verzweiflung ausbrechen. Ich habe 30 Fotos vor mir, es komplett verlernt mit der Maus zu arbeiten – zumal ich nicht nur an Reglern rumspielen muss, sondern auch die ein oder andere Sache komplett aus dem Bild rausretuschieren muss – das geht einfach NUR mit meinem heißgeliebten Grafiktablettstift. mit Fuß auf Boden stampf
Nach dem ich mich etwas beruhigt habe und versuche die Gedanken dadran, welche Bank ich überfallen könnte, um mir mein neues Grafiktablett (so ‘n Stift bekommt man ja nicht mal eben neu nachbestellt, das ist echt scheiße) zu kaufen, verdränge, reift in mir der Gedanke, den Rechner einfach mal neu zu starten. Das ist ja irgendwie so der Standardlösungsversuch. Während der Rechner also neu startet, schiebe ich den Gedanken an einen Banküberfall beseite – der würde eh nicht viel bringen, außer ein nasses Höschen aufgrund von Schiss vor der Aktion – und überlege statt dessen, welches Lied ich in der Innenstadt singen könnte und welchen Hut ich nehme zum Geld sammeln. Ich brauche ja ein neues Grafiktablett, obwohl nur der Stift im Arsch ist. Im Hinterkopf weiterhin das Grauen, dass ich bei dem Gedanken empfinde, 30 Fotos reinweg mit der Maus zu bearbeiten.
Mein Rechner ist tatsächlich endlich wieder hoch gefahren – es beginnt das warten auf Herrn Lightroom und Frau Photoshop. Die Gedanken während dessen erspare ich euch, okay?
Ich setze jedenfalls den Stift an … un breche über den wunderschönen himmlischen schwarzen Strich, den ich so eben über ein Foto gezogen hab, völlig in hysterischem Gekicher und Gekreische aus – nebst Jubelschreie. Det Siamschn hat zum Glück noch geschlafen, der hätte mich sonst eingeliefert.

Jedenfalls hab ich bis jetzt gesessen und Fotos bearbeitet. Währenddessen hat mein heißgeliebter Grafiktabletstift noch mal kurz gezuckt und gestreikt – ich hab die Batterie nun entgültig gewechselt, nu schnurrt er wieder. Vielleicht war’s das heute morgen und das bissl Funktionieren waren die letzten Zuckungen der Batterie, – oder so.

Ich bin leider nicht fertig geworden. Morgen warten noch einmal 15 Fotos auf mich. Ich werd also morgen wieder ganz früh aufstehen, mich sofort an den Rechner begeben, warten, bis er arbeitsbereit ist und dann … … … hoffen, dass der Stift funzt. ;)

Und wer bis hierhin durchgehalten hat, bekommt noch ein Bild zum guggn – naaaa, ist das nicht was? ^^

Übrigens … ich werde morgen Lotto spielen. Wenn ich gewinne, werde ich mir ein paar Grafiktabletts kaufen, damit ich immer einen Stift in Reserve habe!!!

*sue**wink*

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  • Ursprünglich war das hier mal als reiner Fotoblog gedacht, doch mit der Zeit kam da immer mehr Geschwafel meinerseits dazu, selbst der Seelenmüll fand hier seinen Papierkorb, so dass das schon lange kein reiner Fotoblog mehr ist.

    Aber wen stört's? Mich nicht. ;)
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