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… gibt dann meine Kamera auch so langsam auf. *seufz*
Aber was sollt ich machen? Ich wollt auf Teufel komm raus den Aufsteckblitz nicht nutzen. Ehrlich, wir haben es auch miteinander noch mal versucht, aber ich fürchte, die Affaire zwischen meiner Kamera und dem Aufsteckblitz ist entgültig vorbei. ^^ Ich mag’s einfach nicht mehr. Die Farben sind so anders, die Augen wirken anders … und ich hab das Gefühl, dass trotz indirektem Blitzen die Schatten einfach härter wirken.Das hat mich dann dazu bewegt, den Blitz eben doch zur Seite zu packen. Was bleibt? ISO, Belichtungszeit und Blende. Blende war so weit offen, wie es nur geht. Mehr ging nicht. Belichtungszeit wäre sicher noch länger gegangen, aber dann hätte das Herzenskind wahrscheinlich statt zwei gleich vier Augen, weil’s Tantchen einfach schon bei nur minimal längeren Belichtungszeiten alles verreißt (selbst bei der Aufnahme ist’s nicht recht scharf, weil schon da leicht verwackelt wurde). Ich hab zu unruhige Hände (die Kamera ist für meine Hände auch zu groß, so dass sie dann auch einfach nicht wackelfrei in selbigen liegt). Also musst ich auch doch noch mit der ISO flirten.
Nur blöd, wenn das Rädchen sich ab ISO 1600 nicht mehr drehen lässt. Wie dunkel das Bild trotzdessen blieb, kann man ja sehen. Was man auf dem Original vielleicht nicht erkennt, ist dass die mangelnde Helligkeit auch noch mit wunderschönen bunten Störpixeln Hand in Hand spazieren geht.
Ich hab’s schon bei dem Blick auf’s Kameradisplay geahnt, dass mich das Ergebnis frustrieren wird. Zu Hause traf mich dann erst richtig der Schlag. Ich hab mich echt geärgert … wo ich bei ihr doch echt um jedes Foto, auf dem sie ein bissl lächelt, sooo kämpfen muss. Und dann lässt mich die Technik auch noch in genau so einem Moment im Stich (ich habe das gleiche in einem solchen Moment noch mal mit dem anderen Extrem: Überbelichtet und eine ausgefressene Gesichtshälfte). Zum Löschen zu Schade, zum anguggen zu katastrophal.
Also ging’s ran ans Werk. Dank RAW ging’s ja noch bissl aufzuhellen. Im Photoshop ging’s dann weiter mit etlichen Farbebenen. Bunt querbeet, bissl Vintage-Farbebenen, bissl Retro-Farbebenen. Zum Schluss noch ‘ne Struktur reingeklatscht … … … É voilà: tot bearbeitet. So gefällt’s mir aber eigentlich doch noch recht gut und es ist doch nicht zum versinken im virtuellen Papierkorb verdammt. Aber man sieht halt doch sehr die Mängel. Naja, über der vielen Bearbeiterei kann es auch sein, dass ich wieder den Blick dafür verloren habe, ob es nun zu viel ist, oder nicht.

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Inzwischen brechen bei mir sämtliche Panikkörperreaktionen aus. Okay, vielleicht die Batterie. Seit ich das Grafiktablett habe, musste die noch nie gewechselt werden. Also zur Batterie gegriffen, ausgetauscht, Stift an gesetzt und … … … immer noch nichts.

Ursprünglich war das hier mal als reiner Fotoblog gedacht, doch mit der Zeit kam da immer mehr Geschwafel meinerseits dazu, selbst der Seelenmüll fand hier seinen Papierkorb, so dass das schon lange kein reiner Fotoblog mehr ist.