Will Freeman ist ein 36-jähriger Single, der in London lebt. Sein Vater hat einen erfolgreichen Weihnachtssong geschrieben, der Will jährlich Tantiemen einbringt, sodass er sich um seine finanzielle Situation keine Sorgen machen muss. Charakterlich hat Will keine nennenswerten Erfahrungen gemacht. Er hält sich für eine „Insel“ und vergleicht sich mit Ibiza, da er der Meinung ist, sein Leben zu genießen. Trotzdem ist er auf der Suche nach einer Frau. Durch den 12-jährigen Jungen Marcus, den er zufällig in der Folge seiner Pirsch bei einer Selbsthilfegruppe für Alleinerziehende, die hauptsächlich aus Frauen besteht, kennen lernt, wandelt sich alles. Marcus hat nämlich in seiner Schule den Ruf eines kauzigen Außenseiters und obwohl Marcus und Will nicht unterschiedlicher sein könnten, werden sie nach und nach Freunde. Will hilft Marcus dabei, „cool“ und selbstbewusst zu werden, indem er ihm die Jugendkultur „beibringt“, die ihren Ausdruck durch Nirvana-Frontmann Kurt Cobain findet. Hierbei stellt Will fest, dass er selbst nicht mehr zu dieser Kultur gehört und zu alt für sie geworden ist.
Eines der Bücher, wo ich den Film zuerst gesehen habe. Ich liebe diesen Film! Vielleicht sollte ich es in Zukunft immer so handhaben: Erst Film sehen, dann Buch lesen. Scheinbar schneidet bei der Reihenfolge der Film immer viel besser ab, als andersherum. Der erste Teil dies Buches stimmt eigentlich so ziemlich mit dem Film über ein, hat dafür weniger überraschendes geboten, war aber trotzdem nett zu lesen. BIssl eigenartiger Schreibstil, an den ich mich erst mal gewöhnen musste. Die Monologe waren mir manchmal einfach zu … irgendwie öde. Keine Ahnung. Tja, der “Höhepunkt” im Buch ist ein komplett anderer als im Film. Man darf mich gerne schlagen, aber ich find da die Filmversion einfach besser. Gerade das Ende war immer so … drollig. Das hat mir im Buch gefehlt. Da wird ‘ne Scheibe eingeschmissen – nicht mal von Marcus – und plötzlich wandelt sich Marcus, verliert sich selbst und wird zum normalo Teenie … … … irgendwie öde. Will bleibt dabei auf der Strecke – was vielleicht gar nicht so schlimm ist, der wird nämlich gegen Ende ziemlich … öhm … laff.
Alles in allem ein nettes Buch, aber das war’s dann auch schon wieder. Verdammt, auch wenn ich’s mich kaum traue zu sagen, aber der Film gefällt mir irgendwie wirklich viel besser.
Tja und jetzt? Jetzt weiß ich nicht, was ich lesen soll. Also ich hab noch genug auf’m SuB, aber ab 10.06 wollt ich ‘ne Leserunde zu Fitzeks “Das Kind” mitnehmen. Bis dahin schaff ich kein ganzes Buch mehr, aber gar nicht zu lesen geht bis dahin auch nicht. 
Ich werd’s wohl inzwischen noch mal mit einem Buch versuchen, dessen Film ich zuerst gesehen habe (hoffentlich geht das besser aus, sonst muss ich irgendwas ändern *g*) und unterbrech’s dann für’n Fitzek. grübel
Oder?!
Ursprünglich war das hier mal als reiner Fotoblog gedacht, doch mit der Zeit kam da immer mehr Geschwafel meinerseits dazu, selbst der Seelenmüll fand hier seinen Papierkorb, so dass das schon lange kein reiner Fotoblog mehr ist.
