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Dienstag, 9. Juni 2009

Helen Fielding – Bridget Jones (I) – Schokolade zum Frühstück

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bridgetBridget Jones ist knapp über 30, arbeitet als Lektorin in einem Verlag, hat einen aktiven großen Freundeskreis – eine selbstbewusste junge Frau also. Aber ihr Lebenslauf weist ein großes Manko auf: Sie ist Single. Ein unhaltbarer Zustand, wie auch ihre Eltern, deren Freunde sowie ihre verheirateten Freundinnen finden. Die sie prompt immer wieder einladen, um ihr alleinstehende Männer vorzustellen. Dieses Weihnachten war Mark Darcy der auserwählte Kandidat ihrer Eltern – ein unmöglicher Mensch, grauenhaft gekleidet, mit dem man keine zwei vernünftigen Worte wechseln kann. Außerdem flirtet sie wie wild mit Daniel, ihrem Chef. Und ihre Freundinnen sind stolz auf sie — hat sie es doch geschafft, sich wieder anzuziehen und zu gehen, nachdem Daniel ihr erklärt hatte, nur weil er scharf auf sie sei, wolle er noch lange keine Beziehung mit ihr. Nebenbei kämpft sie noch mit ihren Gewichtsproblemen, einem langweiligen Job, dem Single-Dasein als solchem und mit der Tatsache, dass ihre Mutter nun nach all den Jahren plötzlich anfängt auf Männerpirsch zu gehen und ein rasantes Eigenleben entwickelt.

Ich mag den Film unheimlich … das Buch liebe ich! Ich hab gelacht, aber holla. Bridget ist einfach … süß. :D Ein Frauenroman durch und durch, aber dennoch echt drollig. An die Tagebuchform gewöhnt man sich unheimlich schnell und die Bestandsaufnahme am Anfang fast jeden Eintrags ist einfach herrlich! Nebenbei fällt auf, dass Mr. Darcy nicht nur durch Zufall so heißt. Bridget Jones ist quasi eine moderne Version von Stolz und Vorurteil (was im übrigen eh Bridgets Lieblingsfilm ist). Von den Missverständnissen, über die peinliche Mutter bis hin zur Romanze. Letzteres kommt etwas zu kurz (ist im Film ausgereifter), aber dafür gibt’s ja auch dann den zweiten Teil. Lustig fand ich auch den Bezug zu den Schauspielern. So wird sich im Buch negativ über Hugh Grant geäußert – selbiger übernahm die Rolle des Daniel im Film – wie passend. *g* Oder eben dass Colin Firth (hach, der ist toll :D ) sowohl in der BBC Verfilmung von Pride and Prejudice den Darcy spielt, als auch in Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück.
Im Übrigen bestätigt sich auch hier meine Theorie, dass wenn ein Film zuerst gesehen wird, er bei weitem nicht so negativ kritisiert wird, als wenn ich das Buch zuerst gelesen hätte. Mal schauen … ich hab hier noch vier Bücher, von denen ich bereits die Filme gesehen habe – ich bin gespannt, ob sich das weiterhin bestätigt. Ist für mich durchaus interessant (auch wenn ich sonst nicht so der Filmegugger bin).
Eigentlich könnt ich mich jetzt glatt an den zweiten Teil ranmachen … zuvor ist aber noch ein Fitzek dran, da beginnt nämlich morgen eine Leserunde. :D

*5,5*

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Mittwoch, 13. Mai 2009

Sebastian Fitzek – Die Therapie

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01“Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die 12-jährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird …”

Ich hab’s schon vor einiger Zeit durchgelesen und konnt’s ab der Mitte (oder kurz davor) eben wie den Seelenbrecher nicht mehr aus der Hand legen.
Der Anfang war sehr verwirren und verworren … so dass man das Gefühl hatte man müsse noch fünf mal ein und die selbe Seite lesen, um den Inhalt richtig zu kapieren.
Aber ab Parkum ging’s dann und man sah wenigstens halbwegs durch. Nichtsdestotrotz bin ich dem Herrn Fitzek natürlich wieder auf dem Leim gegangen. Entweder ich muss mit dem Genre noch warm werden, oder ich bin einfach zu blöd, auf die Lösungen zu kommen. Ich saß jedenfalls schon wieder mit offenen Mund am Ende da (wenn er auch bei weitem nicht so weit auf war, wie noch beim Seelenbrecher *g*).
Dank der Leserunde bei den Eulen mit dem Autor persönlich, wurden dann auch noch die letzten offenen Fragen beantwortet (andere kamen da auch von alleine drauf, scheinbar bin ich doch zu doof *g*).

Einzig das Ende fand ich nicht ganz so toll. Die Wendung vorher war schon so überraschend und gekonnt, dass mich letztendlich gar nicht mehr SO sehr interessiert hat, wo die Leiche steckt. ;)

*5,5*

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Freitag, 13. Februar 2009

Stephenie Meyer: Bis(s) zur Mittagsstunde

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51xtrwhbrl_sl500_aa240_Mittwoch kamen der zweite und der dritte Band an und ich war verschwunden von der Welt. *g* So hatte ich dann auch schon Donnerstag abend den zweiten Band hinter mir. :-r
Mit ein bissl weniger Euphorie beendet, als den davor. *g*
Nachdem Edward verschwand, musste ich erst mal schauen, an welcher Stelle des Buches er wieder auftaucht. Ganz toll, fast gegen Ende des Buches erst. Von da an dachte ich, ich müsse die nächsten ca. 300 Seiten überblättern. Mal ganz ehrlich, bissl Kitsch ist eine Sache, aber ich hatte kein Lust auf 300 Seiten Herzschmerz, wobei die Protagonistin jede Minute meint, an undefinierbaren Qualen sterben zu müssen. Nee, echt nicht. Um so erstaunter war ich, dass die nächsten Seiten leer waren. Einfach leer. Nichts stand da, bis auf den Namen des jeweiligen Monats. Da hat uns die gute Autorin doch tatsächlich vier (oder waren’s fünf?) Seiten voll Herzschmerz erspart und hat mal eben ein Monate übersprungen. Ich muss ihr dafür einen Dankesbrief aufsetzen!
Dank Jake hab ich die Seiten, die ich erst überspringen wollte (nicht wirklich ^^) dann doch genossen. Gerade jetzt im dritten Band seh ich ihn zwar inzwischen etwas zwiespältig, aber darum soll’s später gehen. Im zweiten Band fand ich ihn echt erfrischend. Dennoch war die enthaltende Tragik, dass man sich erst in einen Vampir verliebt und dann feststellt, dass der beste Freund ein Werwolf ist, doch echt zu komisch. Zumal beide Arten dann auch noch bis auf’s Blut miteinander verfeindet sind. Sowas kann nur Bella passieren. *g* Ich hatte da noch eigentlich so viel vor zu erwähnen, da ich aber nun inzwischen schon zu tief im dritten Band stecke, fällt mir das nimmer ein. *hmpf*

Ich find die Reihe aber immer noch empfehlenswert, wenn einem ein bissl viel “Trief” nichts ausmacht. *g*
Ich werf dann einfach noch ein paar Lieblingszitate mit rein:

“Was findest du verführerischer, mein Blut oder meinen Körper?”, fragte ich neckend.
“Unentschieden.” Gegen seinen Willen musste er grinsen.

“Dein bestern Freund ist ein Werwolf?”
Ich nickte einfältig.
“Wie lange geht das schon?”
“Nicht lange”, sagte ich, als müsste ich mich verteidigen. “Er ist erst seit ein paar Wochen ein Werwolf.”
Sie sah mich finster an. “Ein junger Werwolf? Das ist ja noch schlimmer! Edward hatte Recht – du ziehst die Gefahr magnetisch an. [...] Überleg doch mal, Bella, ohne Vampire könntest du in Sicherheit sein. Aber du musst dich mit den erstbesten Monstern anfreunden, die dir über den Weg laufen.”

“Du bist also das Vampirmädchen.”
Ich merkte, wie ich mich versteifte. “Ja. Und du bist das Wolfsmädchen?”

“Bedingung?” Meine Stimme wurde tonlos. “Was für eine?”
Sein Blick war vorsichtig – er sprach langsam. “Heirate mich vorher.”
Ich starrte ihn an und wartete. “Okay. Wo bleibt die Pointe?”
Er seufzte. “Du verletzt meinen Stolz, Bella. Ich habe dir gerade einen Heiratsantrag gemacht, und du hältst es für einen Witz.”

*5,5*

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