Bridget Jones ist knapp über 30, arbeitet als Lektorin in einem Verlag, hat einen aktiven großen Freundeskreis – eine selbstbewusste junge Frau also. Aber ihr Lebenslauf weist ein großes Manko auf: Sie ist Single. Ein unhaltbarer Zustand, wie auch ihre Eltern, deren Freunde sowie ihre verheirateten Freundinnen finden. Die sie prompt immer wieder einladen, um ihr alleinstehende Männer vorzustellen. Dieses Weihnachten war Mark Darcy der auserwählte Kandidat ihrer Eltern – ein unmöglicher Mensch, grauenhaft gekleidet, mit dem man keine zwei vernünftigen Worte wechseln kann. Außerdem flirtet sie wie wild mit Daniel, ihrem Chef. Und ihre Freundinnen sind stolz auf sie — hat sie es doch geschafft, sich wieder anzuziehen und zu gehen, nachdem Daniel ihr erklärt hatte, nur weil er scharf auf sie sei, wolle er noch lange keine Beziehung mit ihr. Nebenbei kämpft sie noch mit ihren Gewichtsproblemen, einem langweiligen Job, dem Single-Dasein als solchem und mit der Tatsache, dass ihre Mutter nun nach all den Jahren plötzlich anfängt auf Männerpirsch zu gehen und ein rasantes Eigenleben entwickelt.
Ich mag den Film unheimlich … das Buch liebe ich! Ich hab gelacht, aber holla. Bridget ist einfach … süß.
Ein Frauenroman durch und durch, aber dennoch echt drollig. An die Tagebuchform gewöhnt man sich unheimlich schnell und die Bestandsaufnahme am Anfang fast jeden Eintrags ist einfach herrlich! Nebenbei fällt auf, dass Mr. Darcy nicht nur durch Zufall so heißt. Bridget Jones ist quasi eine moderne Version von Stolz und Vorurteil (was im übrigen eh Bridgets Lieblingsfilm ist). Von den Missverständnissen, über die peinliche Mutter bis hin zur Romanze. Letzteres kommt etwas zu kurz (ist im Film ausgereifter), aber dafür gibt’s ja auch dann den zweiten Teil. Lustig fand ich auch den Bezug zu den Schauspielern. So wird sich im Buch negativ über Hugh Grant geäußert – selbiger übernahm die Rolle des Daniel im Film – wie passend. *g* Oder eben dass Colin Firth (hach, der ist toll
) sowohl in der BBC Verfilmung von Pride and Prejudice den Darcy spielt, als auch in Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück.
Im Übrigen bestätigt sich auch hier meine Theorie, dass wenn ein Film zuerst gesehen wird, er bei weitem nicht so negativ kritisiert wird, als wenn ich das Buch zuerst gelesen hätte. Mal schauen … ich hab hier noch vier Bücher, von denen ich bereits die Filme gesehen habe – ich bin gespannt, ob sich das weiterhin bestätigt. Ist für mich durchaus interessant (auch wenn ich sonst nicht so der Filmegugger bin).
Eigentlich könnt ich mich jetzt glatt an den zweiten Teil ranmachen … zuvor ist aber noch ein Fitzek dran, da beginnt nämlich morgen eine Leserunde.
“Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die 12-jährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird …”
Mittwoch kamen der zweite und der dritte Band an und ich war verschwunden von der Welt. *g* So hatte ich dann auch schon Donnerstag abend den zweiten Band hinter mir. 
Ursprünglich war das hier mal als reiner Fotoblog gedacht, doch mit der Zeit kam da immer mehr Geschwafel meinerseits dazu, selbst der Seelenmüll fand hier seinen Papierkorb, so dass das schon lange kein reiner Fotoblog mehr ist.
