Von Fellnasen und Dosenöffnern Kategorie

Mittwoch, 5. Januar 2011

Wenn das so weiter geht, ist er bald nackt!

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Wenn das mit unserem Tierarztmarathon so weiter geht, ist bald nicht nur unser Konto nackt, sondern auch Pepper!

Alles fing mit der ersten Blutabnahme an: Seit dem hat er eine kahle Stelle an der Pfote. *aehm*
Das ging dann mit einer schicken “Achselrasur” weiter – beidseitig wohlgemerkt. Im Übrigen lässt katz’ das nicht beim Kosmetiker machen oder legt gar selbst Hand an. Nöööö … die Achselrasur gönnt man sich mal eben beim Herzschaller für 138€.
Der Einwegrasierer wäre günstiger gewesen!

Tja und als ich die beiden dann gestern von der Blutabnahme wieder bekommen habe, traf mich gänzlich der Schlag.
Pepper wurde der Hals rasiert!! Der sieht aus! :-x Hat ja eh so dicke Wolle (also für’n Kurzhaar! … Filou hat das so nicht) und dann die kahle Stelle am Hals – da explodiert der Rest förmlich und es sieht aus, als hätte er ‘nen Löwenkranz. :-w

Leider ist der Kerle etwas unwillig, Fotos machen war nicht so wirklich. Ich wollte auch die tolle Achselrasur zeigen, aber ein Mini-Macho lässt sich da ungerne fotografieren. *aehm*
Ich konnte ihm beim Kratzen am Baum trotzdem halbwegs erwischen:

Und das beidseitig! Aber wenigstens wächst es gaaaaaaaaaaaaanz langsam nach. *schnauf*

Aber der Hals? :watt:

Man sieht es leider nicht so gut … aber ernsthaft … er sieht total massakriert mit seinen kahlen Stellen aus.

Testergebnisse gibt’s wohl morgen, haben Herpes auch gleich noch mit testen lassen.
Danke für’s Daumen drücken! Wir nehmen auch gerne noch welche an. :)

*sue**wink*

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Dienstag, 4. Januar 2011

Kriegt das Grauen nun einen Namen?

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Ich hab gerade unsere Jungs bei der Tierärztin abgeliefert. *seufz*
Wahrscheinlich schlummern sie nun schon und kriegen jede Menge Blut abgezapft. Nachher holen wir sie dann wieder. Keine Lust auf torkelnde und kotzende Katzen. *seufz*
Man leidet ja doch mit. Irgendwie.

Nachdem wir nun seit Wochen an ihnen rumdoktorn und die Zahnfleischentzündung nicht besser wird, möchten wir das schlimmste nun ausschließen. Also werden sie heute auf FIV (Feline Immundefizienz-Virus – das was das Virus auslöst, wird umgangssprachlich auch als Katzen-AIDS bezeichnet) und FeLV (Felines Leukämievirus) getestet – bzw. ihnen wird Blut abgenommen und das ganze wird dann ins Labor geschickt für den Test.
Bezeichnend ist halt schon, dass beide die ZFE haben und mit sämtlichen Mitteln es nicht wegzubekommen ist. Mit Cortison wollten wir noch nicht ran. Mal davon abgesehen, dass das bei einem positiven Ergebnis nicht sondern förderlich ist, find ich Cortison zu geben an sich nicht sooo prickelnd. Das unterdrückt auch nur und wer weiß, für wie lange.
FORL stand auch im Raum. Wir haben in den letzten Wochen ja sehr um fast jede Mahlzeit gekämpft. Gerade Pepper machte uns ja ganz arge Sorgen – selbst das Gewolfte wurde irgendwann nicht mehr angepackt. Und als dann auch noch Filou anfing das Fressen zu verweigern … … …
Wir haben dann einen letzten Versuch gestartet – wollten alles andere ausschließen um sicher zu sein, ob es einfach nur Schmerzen beim Fressen sind: Wir haben komplett neue Barf-Rezepte zubereitet. Wir hatten eh nur noch zwei Tagesportionen im Froster, hätten also eh neu machen müssen. Doch diesmal haben wir wieder Calciumcitrat verwendet, so wie sie es von Anfang an gewöhnt waren. Calcium Carbonat blieb also weg.
Und sie fraßen wie die Weltmeister! Alle beide. Als gäb’s keinen Morgen. Den einen Tag hab ich ganze 2 Tagesportionen verfüttert. :-x Also nix da Schmerzen, den Herrschaften (bzw. vor allem Pepper) gefiel das neue Suppelement nicht. Mit dem bekannten wurde gefressen wie nichts. Und das über Tage! Dann gestern noch mal die Gegenprobe: Eine Tagesportionen mit dem verschmähten Supplement verfüttert. Pepper schnüffelt und geht weg. -.-
Ich würde sagen, dass Calcium Carbonat nun definitiv vom Speiseplan gestrichen wird. *hust*
So wissen wir aber auch, dass sie scheinbar keine argen Schmerzen beim Fressen haben. Außerdem sind die Zähne total in Schuss und die beiden ja auch noch sehr jung. Dementsprechend schließt unsere Tierärztin zunächst FORL erst mal aus. Ich denke aber, sollten die Tests negativ sein, werden wir das noch mal aufgreifen.

Irgendwoher muss doch die ZFE kommen. Und wir haben sie in letzter Zeit genug mit Mittelchen vollgepumpt, das wollen wir nicht mehr und die Tierärztin auch nicht.

Wird Zeit, dass wir da ‘ne Ursache finden. Ich hoffe allerdings verständlicherweise auf eine weitaus harmlosere als FIV oder FeLV. *seufz*

Mag unseren Jungs wer die Daumen drücken?

*sue**wink*

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Dienstag, 21. Dezember 2010

Peppi bleibt Sorgenkatz und wir dem Nervenzusammenbruch nahe …

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Seit dem letzten Mal wollte ich ja unbedingt mal wieder erzählen, wie der Tierarztmarathon um Pepper weiter geht.
Damals beim Herzultraschall legte uns die Tierärztin ja nahe, ihn einfach mal röntgen zu lassen. Was auch immer da beim Herzschall gefunden wurde, wäre weder Ursache für das Hecheln, noch für sein schnaufende Atmung. Auch wegen dem Zahnfleisch sollten wir noch mal hin, sobald beide mit dem Zahnwechsel durch sind.

Also Termin für’s Röntgent fertig gemacht und da beide soweit mit dem Zahnwechsel durch waren, die Entzündung aber blieb, beide eingesackt und auch deswegen hin. Peppi wurde erst mal in Tiefschlaf für’s Röntgen versetzt und Filou musste währenddessen geduldig warten. Danach hat sie sich auch Filous Zahnfleisch mal angeschaut, das sah noch schlimmer aus als das vom Pepper. *seufz* Ich staune, dass beide immer noch in ihre Transportbox zu kriegen sind. Sobald sie den Tierarzttisch sehen, ist ganz aus. Filou bekam an dem Tag seine Spritze bei mir auf dem Arm, der ging partout nicht runter. Armer Tropf. *seufz*
Da wir inzwischen jeden zweiten Tag zum Tierarzt rennen, lässt auch der freiwillige Gang in die Box langsam nach – Peppi müssen wir inzwischen leicht reinschieben und auch die reingeworfenen Leckerlies beäugt er argwöhnisch und lässt sich davon nicht reinlegen. *aehm*
Tja, was kam beim Röntgen raus? Nichts. Irgendwie. Minischättchen hier und da, minimal vergrößerte Milz. Nichts, was auf dieses Atemgeräusch schließen lässt, aber Anhaltspunkt dazu gibt, dass das Immunsystem wohl ordentlich am kurbeln ist und ordentlich zu kämpfen hat – gegen was auch immer. Dazu dann das sehr stark entzündete Zahnfleisch … und schwupps, war dann ganz leise der Verdacht auf FIV ausgesprochen. -.- Ich möchte ihr zumindest zugute halten, dass sie keine Panik verbreitet hat. Wenn ich nicht wüsste, was dahinter steckt, wäre ich auch nicht sonderlich ängstlich aus dem Gespräch raus gegangen. Aber auch sonst bin ich da noch sehr entspannt. Wenn es so ist, ist es so. Testen lasse ich, solange sie nicht nach draußen sollen und auch keine dritte Katz her kommt, nicht. Jetzt sind die anderen Baustellen erst mal wichtiger. Und da steht Vordergründig  das Schniefgeräusch und das entzündete Zahnfleisch.
Bei ersterem hat natürlich der Vorführeffekt mal wieder nicht gegriffen. Sie hört es einfach nicht – bzw. er macht es einfach nicht. Wir hatten ihr schon eine Aufnahme mitgenommen, aber dadurch wurde sie auch nicht schlauer. Manchmal hab ich an uns gezweifelt, dass wir uns hier irgendwas einbilden. Aber jedem, der uns mal für längere Zeit besucht, fällt dieses Geräusch auch auf. Denn es ist verdammt laut und gut zu hören. Hinsichtlich dem Zahnfleisch sind wir etwas ratlos. Sie hat uns mehrere Möglichkeiten aufgezählt. Unter anderem auch Cortison, wovon sie aber abrät. Das möchte sie nicht, nicht zu letzt auch aufgrund des Alters der Jungs – sie will die nicht gleich beschießen, wenn es auch anders geht. Gut so, zumal ich im Nachhinein auch gelesen hab, dass – sollte es sich hier wirklich auch um FIV handeln – Cortison alles andere als gut ist. Wir sind jetzt also erst mal einen seichten Weg gegangen.

Mit mäßigem Erfolg. Bei Filou besserte es sich schlagartig, wirklich gut ist es aber auch noch nicht. Bei Pepper, der es ja eh nicht ganz so doll hatte, veränderte sich aber nichts. Wir bekommen es nicht in den Griff, obwohl die beiden mehrmals die Woche Injektionen bekommen und wir auch das Zeug über’s Futter dazu geben. Das Atemproblem vom Pepper war natürlich auch weiterhin nicht vergessen. Bei jedem Tierarztbesuch hofften wir darauf, dass sich was zeigte. Und tatsächlich, beim Untersuchen griff die Tierärztin dem Dicken an den Kehlkopf und er fing an zu schniefen. :-x Schau an, also ist es doch hervorrufbar? Damit bekam der arme Spatz dann auch gleich noch AB. Damit sind wir inzwischen durch, wir bilden uns beide ein, dass es besser geworden ist und auch beim letzten Tierarztbesuch konnte sie es nicht hervorrufen. Keeeine Ahnung. *hm*
Ansonsten kleben wir weiterhin an der nicht besser werdenden Zahnfleischentzündung und sollten da so langsam einen neuen Weg gehen.
Das wurde uns dann auch dieses Wochenende bestätigt.

Am Samstag abend fing Pepper nämlich an das Fressen zu verweigern. Einmal kurz dran geschnüffelt, umgedreht, abgedampft.
Na nu? Der Dicke mag nicht fressen?
Gut … bei einem Mal denkt man sich nichts. Allerdings ging das Sonntag morgen und Sonntag mittag so weiter. Nichts, nicht einen Happen. Wir beide der Verzweiflung nahe. Abends hatte er dann ein wenig gefressen, endlich! Ansonten war er gut zufrieden. Kloppte sich mit Filou, spielte, rannte rum, war ausgelassen und auch nicht träger als sonst (was auch immer das bei Pepper heißt :D ). Montag ging es dann weiter, er hat frühs seinen Napf nicht mal angerührt.
Da war ich dann doch schon echt leicht verzweifelt. Mittags auch nichts, da drehte ich dann durch und hab eine Nassfutterbüchse aufgerissen. Und er frass! Mit gaaaaaaaaaanz langen Zähnen, aber er ging nicht einfach nur dran vorbei. Wir haben dann hin und her überlegt. Wir haben vor kurzem neue Rezepte fertig gemacht und ein Supplement ausgetauscht. Vielleicht behagt ihm das nicht und er mäkelt nun rum? Ich habe das Fleisch dann mal abgespült und mit ins Nassfutter gegeben, auch das wurde gefressen. Natürlich haben wir die Zahnfleischgeschichte mit im Hinterkopf behalten. So ein Fleischbrocken zu kauen kann da natürlich Schmerzen bereiten, aber er hat sie ja im Nassfutter auch gefressen. Daher war ich überzeugt, dass es an dem neuen Supplement liegt. Mit der nächsten Mahlzeit rührte er aber auch die abgespülten Fleischbrocken nicht mehr an. :(
Das zerrt unheimlich an den Nerven, er hat in diesen Tagen so wenig zu sich genommen. Da hat uns schon erstaunt, dass er überhaupt sonst so fit war. Irgendwann war ich so verzweifelt, dass ich mit ihm vor seinem Napf hockte und ihn mit Fleischstücken aus der Hand fütterte. -.- Die nahm er wieder, also am fehlenden Appetit konnte es nicht liegen.  Wann immer wir zur Fütterung gerufen haben, kam er ja auch an und wartete geduldig auf seinem Plätzchen – Hunger war also da. Doch das Zahnfleisch? Das Supplement? Irgendwann hockten wir dann da zu zweit zwischen drei Näpfen (Nassfutter-Barfgemisch, Barf pur, Nassfutter pur) und er frass endlich. Aber nur sehr sehr wenig – vom Nassfutter.
Heute morgen hat es mir dann gereicht und ich hab ihm einfach seine Barfration “hingeknallt”. ^^ Man macht sich ja bekloppt ohne Ende. Davon hat er dann ganze 10g gefressen. -.-
Aber genau das war der springende Punkt: Er hat es gefressen! Also kann es nicht am Supplement liegen.
Damit war dann der Entschluss gefasst: Die heutige Tagesration wird in den Fleischwolf geschmissen und dann gibt es nur gewolftes. Er scheint Schmerzen beim Kauen zu haben. Ob es nur Muskelkater ist, weil wir ja sooo lange noch nicht barfen (esst mal lange nur “flüssig” und dann kaut mal zu jeder Mahlzeit auf Essen rum, dass von der Konsistenz her ist wie rohes Fleisch, da bekommt ihr auch Kieferschmerzen ^^), oder tatsächlich das Zahnfleisch: Kein Plan. Fakt ist: Der Kerle muss was in den Magen bekommen.

Also vorhin total angespannt ihm das gewolfte vor die Nase gestellt und was soll ich sagen?
Mein kleiner süßer dicker Spatz hat ganz stolze 40g – so wie es sein sollte – gefressen? :-i

Ich hab dann heute die Näpfe etwas länger stehen lassen und als ich später zum Wegräumen in die Küche ging, waren beide Näpfe ratzekahl. Ich weiß nicht, wer sich daran noch gütlich getan hat, aber es ist egal. Die 40g sind genau das, was er pro Mahlzeit laut seinem Gewicht zu sich nehmen sollte und damit bin ich glücklich. *seufz*

Dürfen wir die Tagesportionen nun also erst mal alle wolfen und schauen, wie das ganze weiter geht. Bitte bitte lasst ihn heute abend auch wieder so gut fressen!!

Ich hoffe, wir haben dann endlich bald wieder Ruhe mit Rennen zum Tierarzt. Das geht langsam echt an die Substanz. *schnueff*

*sue**wink*

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Mittwoch, 24. November 2010

Wo sitzt ihr?²

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Es gibt sie also wirklich, die kreischenden und Beine hochkrabbelnden Katzen. *g*
Da hier die Verwunderung laut wurde, wie das bei uns so funktioniert wie es funktioniert und auch anderorts ich drum gebeten wurde, noch mal was dazu zu schreiben, mach ich das jetzt.
Vor allem, da nun auch noch das Wort “Zwang” in einer Kritik verbaut wurde. *grml*

Ich versuche mich kurz zu fassen, aber ich fürchte, das wird nichts. *g*

Wir haben hier natürlich auch rumwuselnde Katzen am Anfang gehabt, und auch gemaunzt wurde am Anfang. Aber wir hatten gute Grundvoraussetzungen: Es wurde nicht geschrieen, nur mal gemaunzt, wenn es zu lange dauert und auch sonst setzten sie sich gerne mal irgendwo (!) wartend hin.
Ansonsten hat katz’ auch hier anfangs noch aus einem Napf gefressen, dann als es zwei Näpfe gab, gerne mal die Näpfe getauscht. Unsere Jungs sind nämlich insofern seeehr sozial, als dass  sie sofort vom Napf weg gehen, wenn sich der andere zwischen den Kopf und dem Napf schiebt. *aehm* Glück hatte der Zurückgedrängte, wenn im anderen Napf noch was drinnen war und er dorthin wechseln konnte.
So ganz passte mir das nicht. Als wir es dann mit breiigem Kot zu tun hatten und ich befürchtete, dass der eine Futter X nicht so recht verträgt und der andere wiederum Futter Y nicht, dachte ich, ich müsste mir was einfallen lassen, falls wir sie doch mit unterschiedlichem Futter mal füttern müssen (im Übrigen waren die Mac’s Sorten mit Reis dran Schuld und das getreidehaltige TroFu, dass es hier als Leckerlie gab). Und überhaupt: Getrennte Näpfe erleichtert die Medikamentengabe ungemein. Als Pepper nun sein Medikament wegen der Atmung bekam, mussten wir nicht riskieren, dass das über das Futter geträufelte Medikament doch von Filou auch gefressen wird.

Wie haben wir ihnen nun ihre Plätze und ihre Näpfe zugewiesen und sie zum stillen Warten gebracht?
Das ist alles irgendwie miteinander verbunden und war ein fließender Übergang.

Prinzipiell habe ich kein Futter runtergestellt, wenn rumgemault wurde. Ich hab also das Futter zubereitet (ich matsche viel mit Wasser, weil die Jungs nicht wirklich trinken, das dauert dann halt mal etwas länger) und wenn rumgemault wurde, hab ich damit aufgehört. Wurde tatsächlich mal geschrien, bin ich gar wieder aus der Küche rausgegangen und hab einfach aufgehört das Futter fertig zu machen. Habe ich mich mit Näpfen in der Hand umgedreht (ich steh beim Zubereiten mit dem Rücken zu den Napfunterlagen), wollte grad runterstellen und die fingen an zu kreischen, hab ich mich eben wieder um gedreht, die Näpfe auf der Anrichte abgestellt und gewartet, bis Ruhe ist. Ich wollte halt niemals solches Verhalten mit der Futtergabe auch noch bestärken. Wir haben gerade in der Küche hin zum Nachbarn sehr dünne Wände. Nach Futter kreischende Katzen kommen da nicht gut. Ergo wurde solch unerwünschtes Verhalten nicht auch noch belohnt.
Wir hatten binnen weniger Tage Ruhe.
Gut, wir hatten hier keine Extrem-Kreischer und Beinhochkrappler. Hätten wir letzteres gehabt, hätte ich sie vom Bein abgepflückt, eventuell “angefaucht” (wir pusten sie an, wenn sie unerwünschtes Verhalten zeigen, weil das als Fauchen verstanden wird), runtergesetzt und eben erst das Futter gegeben, wenn katz’ mir nicht mehr ans Bein geht. Auch hier wieder das gleiche Prinzip: Keine positive Resonanz auf’s Beinhochkraxeln.
Fragt sich dann nur, wer den längeren Atem hat. *g* Ich kann nicht sagen, ob das auch bei Extremfällen fruchtet, wir hatten da sicher bessere Grundvoraussetzungen, so konnte ich das hart durchziehen: Denn irgendwann (ziemlich schnell) haben sie nachgegeben und bekamen so natürlich auch ihr Futter, ohne Hungern zu müssen.

Die Sache mit den getrennten Näpfen war dann schon … schwieriger. *g*
Anfangs saß Filou hinten beim Stühlchen. Das ging gar nicht, der kam fast immer sofort nach vorne zu Pepper an den Napf (der eben gleich um die Ecke bei der Tür saß). Immer wieder ging der Blick zu Pepper und dann wanderte er. Pepper war da genügsamer, der fraß erst mal ‘ne Weile bei seinem Napf und ging erst dann nach hinten zu Filou.
Also hatte ich das beim nächsten Mal getauscht: Filou nach vorne, Pepper nach hinten. Das klappte. :D Naja … fast zumindest. *g*
So fraß erst mal jeder eine Weile an seinem Napf und irgendwann wanderten sie dann wieder. Ich dachte, der Blickkontakt wäre schuld (sie schauen sich selbst heute noch beim Fressen immer mal wieder an – inzwischen bleiben sie dann aber bei ihrem Napf) und dass sie zu dicht beieinander saßen (beide Unterlagen waren dichter beieinander). Also hab ich die auseinander geschoben und den blauen Eimer dazwischen gestellt. ^^ Na, das war ein Schuss in den Ofen, da hat dann einer gar nicht mehr gefressen. *aehm* Also Eimer wieder weg und mich dazwischen gesetzt. Aber nicht auf die gleiche Seite, sondern gegenüber, so dass quasi meine Beine dann zwischen den Napfunterlagen war – Blickkontakt also noch möglich war. Das klappte wunderbar. Wer meinte zum anderen zu gehen, wurde eben wieder umgesetzt. Immer und immer wieder mit einem Nein vom “fremden” Napf gehoben und vor den eigenen Napf gesetzt. Merkte ich, dass Pepper an Filou nur vorbei wollte, weil er fertig war, durfte er das natürlich. Machte er anstallten, an Filous Napf zu gehen (der dann eben nicht mehr gefressen hätte *aehm* ), schnappte ich ihn mir und setzte ihn um. Wenn Filou fertig war, ging der ja in die andere Richtung raus aus der Küche. Zu Pepper war ja Sackgasse. Ich weiß nicht, wieviele Tage das spielchen ging, aber sie hatten es insofern irgendwann kapiert, als dass ich nicht mehr da sitzen musste. Ich konnte dann auch irgendwann weggehen. Filou hatte es so verinnerlicht, dass der gar nicht mehr an Peppis Napf ging. Er fraß sich satt, stand auf und ging aus der Küche oder setzte sich an die Tür und began mit dem Putzen. Super. *g*
Peppi war da … sturer. -.- Der ging dann irgendwann, wenn er eine Weile gefressen hatte immer noch mal an Filous Napf. Wenn Filou fertig war, war das ja prinzipiell kein Problem. Aber ich wollte das trotzdem mal probieren in aller Konsequenz durchzuziehen: Ich setzte ihn also immer und immer wieder um, bis er dort eben nicht mehr dran ging. Irgendwann reichte dann auch ein leises langgezogenes “Neeeeeein!”, wenn man sah, dass er sich drauf zu bewegte und er ging dann wieder an seinen Napf, oder lief eben mit laaaaaaaangem Hals zum Napf hin dran vorbei und raus aus der Küche. *gg*
Wir sind inzwischen soweit, dass Pepper es gar nicht mehr versucht, wenn einer von uns dabei steht. Er frisst gut an seinem Napf, bis er satt ist und geht dann raus. Wenn wir während dem Füttern nicht mit in der Küche wären, würde ich aber meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass er nicht doch wieder irgendwann an Filous Napf sitzt. ^^
Daran können wir aktuell nicht verfeinernd arbeiten, weil wir ja durch’s barfen mit geschlossener Küchentür die beiden füttern und sowieso dabei bleiben (also einer von uns ^^). Ich hab hier schon Fleischstücke in Sicherheit bringen sehen. Ich muss das nicht im Wohnzimmer haben, an Stellen, wo ich es dann irgendwann nur durch den Geruch wiederfinde. ^^
Aber es funktioniert super, wenn wir dabei sind. Das ist doch auch was. *g*

Soweit zum abgewöhnen vom Rumgemaunze und dem Beibringen der getrennten Futternäpfe.
Warum sitzen sie nun, wie sie sitzen?
Dazu hat ja det Siamschn schon was in den Kommentaren geschrieben – aber das klingt so rabiat und erklärt auch nur die Hälfte. *g*

Das lief ähnlich ab, wie beim Clickern: Sie haben uns ein Verhalten angeboten und wir haben es belohnt. Ich wollte sie ursprünglich nur ruhig und nicht an mir kleben haben. Irgendwann merkte ich, dass sie sich prinzipell immer hinsetzten, wenn ich das Futter zubereitete. Das habe ich belohnt, in dem ich ihnen genau in dem Moment das Futter runterstellte und beide lobte. Das sitzen an sich wurde also positiv bestärkt. Wenn sie irgendwann mal nicht saßen, wartete ich ab, bis sie saßen und belohnte dann wieder diese Handlung mit Runterstellen und ruhig und sanft ausgesprochenem Lob (Feeeeeein! Ja gaaaanz feine Jungs seid ihr. *quietsch*… *lol*). Bei Pepper war das super, der saß von anfang an auf dem Stuhl. Das war also sein Angebot und er wurde da nie zu irgendwas gezwungen. Ich hab ihm nur gezeigt, dass mir das, was er mir da anbietet, echt total gut gefällt. *g* Filou war da etwas schwieriger, der saß wie hier im Bild mal rechts, mal links, mal davor, mal drauf, mal weiter weg von seinem Plätzchen (sie wussten ja inzwischen schon mal beide, wo die Näpfe immer hin kommen, daher setzten sie sich natürlich auch genau dort in die Nähe). Das darf er, ist okay. *g* Nur wenn er sich genau neben meinen Beinen setzte oder mir gar halb auf dem Fuß saß, blieb ich stur. Und “erklärte” ihm das auch: Sitzen ist toll, aber bitte nicht an mir klebend sitzen. Das mag ich nicht, weil ich das Gefühl hab angebettelt zu werden und der Eindruck bei mir entsteht, dass ich gefälligst hinne zu machen hab. Meine Worte haben natürlich nicht gefruchtet, wohl aber, dass ich ihn eben genauso zurück angestarrt habe, wie er mich anstarrte und das Futter nicht rausrückte (Wooo sitzt du? Neee, hier nicht … Wooooo?). Er setzte sich dann irgendwann freiwillig eben um und zack, genau DAS wurde dann sofort auf der Stelle belohnt, in dem ich das Futter runterstellte und wieder übereifrig lobte (man hatte ich ein Glück, dass Pepper während dessen ganz geduldig auf uns auf seinem Stuhl wartete!).
Ich weiß nicht, wann ich die Frage “Wo sitzt ihr?” mit einfließen lassen hab. Ich meine seit ich wusste, dass sie sitzend warten, während ich das Futter zubereitete. Immer und immer wieder hab ich’s gefragt, bis sie saßen. Dass der eindeutige Bezug zwischen dieser Frage und dem Futter inzwischen hergestellt ist, merke ich da dran, dass ich auf dem Weg zur Küche, noch im Wohnzimmer diese Frage stellen kann und die beiden in die Küche flitzen … und sich hinsetzen, wo sie hingehören. *g*

Gerade das sitzen geschah nie mit Zwang. Wer es sehr eng sehen möchte, kann natürlich das ständige Umsetzen an den richtigen Napf als Zwang ansehen *ka* – das hinsetzen vor dem Füttern an sich war es niemals! Ich hab sie nicht platziert, wo ich sie hin haben wollte, oder gar mit dem Hintern runtergedrückt.

Sie haben mir etwas angeboten und ich habe es mit sehr viel Dank angenommen. :)

*sue**wink*

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Mittwoch, 24. November 2010

Wo sitzt ihr? … oder auch: Wir barfen²

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Vorab: Ich bitte die QUalität der Fotos in diesem Beitrag zu entschuldigen. Es war kurz vor Fütterung und ich musste schnell machen und hab dabei natürlich gar überhaupt nicht auf die Einstellungen der Kamera geachtet, die für diese Lichtsituation völlig daneben waren. -.- Und Blitz in einer roten Küche ist sowieso … doooof. -.-
Außerdem: Es wird lang. :)


Nach nun bald zwei Wochen, die wir nun barfen wollt ich doch nun mal eine kurze Rückmeldung geben. *g*

Doch zunächst wollt ich vom ersten “Kunsstückchen” erzählen, dass die Jungs drauf haben: hier halt ein Wort, auf dem eine ganz bestimmte Handlung erfolgt. Auf dem Foto kann man es gut sehen. Naaa … naaa, wer kommt drauf, worum es sich handelt? … Nö, nicht “sitz”. *g* … Schon mal von Katzen erlebt, die in der Küche hin und her laufen und rumkreischen, während man das Futter zubereitet? Oder die einem halb das Hosenbein hochkrauchen, während man die Näpfe füllt? Oder einem gar auf die Anrichte springen, nur um schneller an den Napf zu kommen? Nicht? Also ich auch nicht. :D
Die hatten zwar anfangs die Angewohnheit in der Küche rumzuwuseln, während wir die Näpfe füllten, aber das zum Glück recht ruhig. Hier wird nicht gekreischt und geschrien. Manchmal kloppt katz’ sich, … wir brauchen ja auch viiiiiiiiiiiiel zu lange, um die Näpfe zu füllen. So wird die Zeit mit spielen überbrückt. Wenn mir das zu bunt wird, oder ich eh gleich fertig bin, frag ich einfach: “Wo sitzt ihr?” Und schwupps: Pepper springt auf’s kleine Stühlchen und Filou setzt sich vor, hinter, oder direkt auf sein Platzdeckchen. :D   Immer, wenn ich diese Frage stelle! Pepper ist da allerdings gründlicher, der sitzt wirklich IMMER auf’m Stühlchen. *lol* So weiß hier jeder, wo sein Napf hin kommt und wo man eben ruhig zu warten hat: nix da am Bein hochkraucheln, auf die Arbeitsplatte springen oder lautstark das Futter einfordern. Ich finde das toll. :D
Im Übrigen merkt man so auch, wenn die Kerls mal vor Fütterungszeit mächtigst Hunger haben: Es ist totenstill in der Wohnung, niemand wuselt hier rum, niemand liegt bei den Schlafplätzen. Nööö, die Jungs hocken in der dunklen Küche auf ihren Plätzen und warten auf die Dinge, die da scheinbar nicht folgen. :-x Eher unschöner Nebeneffekt: Wenn sie knast haben, aber wir gerade in der Küche am Kochen sind – für uns wohlgemerkt – und sie eben erst nach dem Kochen füttern wollen, dann hocken sie auch genau dort die ganze Zeit. Ruhig und stumm, wie zu Säulen erstarrt, aber eben ausdauernd die ganze Zeit. *lol* Zum Glück trollen sie sich spielend, wenn es eben mal doch etwas länger mit dem Kochen dauert. ^^ Nachdem wir nun jedem seinen Platz zugeordnet haben, sind wir den beiden am Beibringen, dass katz’ gefälligst auch beim eigenen Napf zu bleiben hat. Klappt inzwischen ganz gut – da sag noch mal einer, Katzen sind zu große Sturköpfe als dass man denen sowas beibringen könnte. ^^

Seit wir nun barfen, wird dort noch lieber gesessen. *lol*
Ansonsten: Das mit den nur 80% barfen vergessen wir mal schnell wieder.

Aber von vorne.

Nachdem Fleischwolf, neues Messer (boah, viel Geld für Messer lohnt sich tatsächlich!), Supplemente und Waage hier eingetrudelt waren, warteten wir auf die erste Fleischlieferung. Ich hatte inzwischen 8 Barfrezepte fertig gemacht und eben 16kg Fleisch passend dazu bestellt. Das ganze sollte hier dann vorletzte Woche Freitag per Express eintrudeln – so war gewährleistet, dass das von uns auch einer gefroren noch annehmen konnte. Insgeheim tat mir schon der Postbote leid, der den Kladdaradatsch hochschleppen durfte. *g* Ich hatte schon vorher bestellt und eben angemerkt, dass die Lieferung bitte so verschickt werden soll, dass es frühestens Freitag ankommt. Das hat wunderbar geklappt: Freitags klingelte es. Und was war? Eine PostbotIN. *stöhn* Das tat mir dann so leid, dass ich ihr entgegen gelaufen bin und mich selbst mit den 16kg Fleisch abgebuckelt habe. Memo an mich: das nächste mal bestellst du, wenn dein Mann Spätschicht hat, der darf dann 16kg buckeln. *lol* Nachdem ich es dann erst mal in den Flur geschliffen habe, wurde das Paket freudig von den Jungs untersucht. Dran gescharbt, drauf geklettert, genüßlich drauf geräkelt: Ich hab mich schon gefragt, ob ich 16kg Baldriankissen bestellt habe. *lol* Oder wussten sie etwa bereits, was sich darin befand? ;)
Ich hab’s dann weiter in die Küche geschliffen und dort erst mal sämtliches Fleisch in unseren (fast zu kleinen!) Kühlschrank gestapelt. Der ist fast aus allen Nähten geplatzt und ich dachte echt, ich krieg die Tür nicht mehr zu. Zum Glück war bei uns Samstag einkaufen angesagt, dementsprechend der Kühlschrank recht leer. ^^ Direkt rauspacken wollte ich das Fleisch noch nicht, da wir erst abends die Rezepte zubereiten wollten – det Siamschn sollte schließlich dabei helfen.
Späten Nachmittag ging es dann doch schon ans Werk: Das Fleisch war nur leicht angetaut und lässt sich so besonders gut schneiden. Männe kümmerte sich ums Wolfen und ich fing an zig Kilo Fleisch zu schnibbeln. *schnauf* Ich erwähne jetzt lieber nicht, wie lange wir gebraucht haben, das könnte abschrecken. *lol* Wir haben schlussendlich auch nur etwas mehr als die Hälfte versupplementiert und in Tagesportionen abgepackt. Wir hatten irgendwann einfach nur noch die Schnauze voll. Haben das unversupplementierte Fleisch nur noch in den Kühler geschmissen und das auf später verschoben. Nunja, ich denke, in eins – zwei Wochen werden wir dann den Rest in Angriff nehmen und für das nächste Mal werde ich die Rezepte etwas logistischer angehen, dann brauchen wir auch nicht so lange. Was noch aufgehalten hat: Die Jungs waren ja im Zahnwechsel und da hat das Kauen ziemlich Mühe gekostet, daher mussten wir zusätzlich mehr wolfen, vor allem Rind. Außerdem werden/wurden noch zu viele Stücke durch die Gegend geprügelt. Dem wollte ich vorbeugen und musste daher selbst die Gulaschstücken noch etwas kleiner schneiden. Ich denke, das können wir uns beim nächsten Mal dann schon wieder sparen – sooo viel wird hier gar nicht mehr durch die Gegend geprügelt. :D Schlussendlich war dann das Stapeln im Kühlwürfel ähnlich wie Tetris spielen. *lol* Aber nun wusste ich auch endlich, wieviel in unseren Kühler (ca. 45l) an Fleisch passt: locker 16kg versupplementiert und dann ist selbst noch ein wenig *hust* Platz für unser Zeugs. *g*

Wenn es auch echt lange gedauert hat und wir letztendlich “aufgegeben” haben und noch mal ran müssen: Die Mühe hat sich definitiv gelohnt. Wir werden selbst jetzt nach kurzer Zeit schon mit den Vorteilen, die eindeutig vorherrschen, belohnt:

  • Es ist natürlicher und gesünder! – Hatten wir schon, kau ich nicht noch mal durch. Da findet man genug Meinungen und Ansichten zu im Internet. Kontras sollte man sich auch ruhig mal durchlesen, so kann man für sich abwägen, was einem schlüssiger klingt und was nicht. Wofür wir uns entschieden haben, sieht man ja. Natürlich ist dieses Argument hier in meiner Aufzählung faktisch falsch: Ich weiß es ja noch nicht. Aber Blutbild ist gemacht. Schauen wir mal, wie das so nach einiger Zeit dann ausschaut (Zähne, Zahnfleisch, Immunsystem etc.). ;) Und ich wollte es noch mal nennen. :D
  • Es ist günstiger! – Wir haben für die 16kg Fleisch mit Versand (12,90€ pro angefangene 28kg!) ca. 50€ bezahlt. Hier reicht diese Fleischmenge ca. zwei Monate (und das bei zwei 4kg Katzen! Ich habe allerdings aufgrund des Mehrbedarfs bei Kitten großzügig gerechnet, unsere Jungs wiegen aktuell beide 3,3kg) Natürlich kommen da noch die Supplemente dazu, die in der ersten Anschaffung echt teuer wirken (ca. 40€) – dafür reichen sie aber auch über Monate hinweg, zwischen einem halben bis ganzen Jahr. Ich habe für das gleiche Geld vorher an Dosenfutter gerade mal eine Monatsration bekommen! Wenn ich jetzt überlege, dass wir vielleicht doch noch ‘nen Fleischdealer in unmittelbarer Umgebung finden, dann kämen wir ja noch günstiger weg, weil wir die Versandkosten sparen (also 28kg bekomm ich bei uns wohl eher nicht in den Kühler, sonst würde ich die Versandkosten mehr ausreizen).
  • Ich weiß, was im Napf ist! – Wir haben hier leider einen Kandidaten für eine Getreideallergie. Getreide im Futter gibt breiigen Kot. Bis wir das raushatten. *stöhn* Hab’s auch nur rausbekommen, in dem ich das TroFu mal eine Zeit lang weggelassen habe. Und schwupps, es wurd besser. Nun gibt’s nur noch getreidefreies TroFu als Leckerlie. Da wir hochwertiges Futter kaufen, ist Getreide natürlich genau deklariert und um derlei Sorten machen wir dann einen Bogen. Trifft hier also nur bedingt zur Problemlösung bei. Aber nicht jedes Futter ist wirklich gut deklariert – oft weiß ich also nicht, ob mehr Innereien und Müll als Muskelfleisch enthalten ist. Beim Barfen weiß ich das.
  • Weniger Output! – Ooooh ja. Unsere Jungs sind ware Weltmeister im Schei***. -.- Meist zweimal am Tag … manchmal bis zu dreimal. -.- Nicht schön! Das ist Vergangenheit. Mal davon abgesehen, dass sie vom Barf weit aus weniger brauchen (naja, in der Umstellungsphase wird’s noch in der gleichen Menge wie das Dosenfutter vertilgt – aber trotzdem nur so wenig Output!) als vom Dosenfutter, kann ersteres viel besser verwertet werden und so bleibt dann weniger übrig, dass im Klo landet. ^^ So sieben wir hier nun alle ein bis zwei Tage mal ein Häufchen pro Katze aus. Und selbst dieses ausgesiebte Häufchen ist viel kleiner und wohlgeformter, als noch mit dem Nassfutter.
  • Das Output stinkt weniger! – Daran hab ich tatsächlich nicht geglaubt. Das hat man auch schon vom hochwertigen Futter gesagt. Konnte ich so nicht bestätigen. Ich mein, wir haben gutes Streu, da riecht man kurz nach dem verbuddeln nichts mehr … aber davor? *aehm* Das war echt fies! Mit den Barf-Anfängen haben wir schon festgestellt, dass wir uns gar nicht mehr am Geruch stören. Aber gut, so selten wie geschi***** wurde, könnte es auch einfach daran liegen, dass wir es so nicht mehr mitbekommen haben. Sonntag bekamen wir dann allerdings den Beweis: Wir hatten vergessen, eine Tagesportion aus dem Froster zu holen. Nun hatten wir’s eilig und die Jungs eben Hunger. Also ging’s ab an den Trockenschrank und ‘ne Dose eben schnell aufgemacht. War nicht so pralle, die erste Mahlzeit wurde noch gut gefressen, bei der zweiten frass man schon mit weniger Begeisterung (oh man, eigentlich sollten sie das Dosenfutter nicht unbedingt bemäkeln :/ ). Am Montag kam dann das Endprodukt. *würg* Ich habe glatt vergessen wie DAS stinken kann! Ehrlich, das ist der Wahnsinn. Außerdem war die Konsistenz gleich wieder viel unschöner und Peppi kam uns auch direkt mit mit Kot verschmiertem Pfötchen entgegen. *aehm* Der ist beim Verbuddeln voll in das viel zu große und weichere Endprodukt reingelatscht: Vielen Dank! In diesem Moment waren meine angestrebten 80% dann gestrichen. Ich weiß noch nicht, wie und wann es hier Dose geben wird. Mal muss ja, aber es wird sicherlich keine 20% ausmachen. Als dann gestern übrigens wieder das Näpfchen voller Barf war, wurd reingekloppt, als gäb’s keinen Morgen. :D Selbst von Filou, der uns mit seiner Futtermenge manchmal doch leicht Sorgen macht.
  • Schöneres Fell! – Das weiß ich nicht. Das könnte auch Einbildung sein. Peppi war schon immer flauschig und weich. Filou hat kürzeres und weniger dichtes Fell. So richtig flauschig hat der sich nicht angefühlt – jedenfalls im Vergleich zu Pepper. Aber ich meine, es ist inzwischen flauschiger geworden. Das kann aber echt auch Einbildung sein

Noch zwei Vorteile, die mir persönlich sehr aufgefallen sind und die anderen vielleicht nicht ganz so wichtig erscheinen, oder die eben nur uns persönlich betreffen:

  • Nicht mehr so viel stinkender Dosenmüll! – Das hat mich wirklich gestört. Die Dosen nehmen unheimlich viel Platz weg. Außerdem fangen sie unheimlich schnell an zu müffeln, finde ich.
  • Filou frisst und frisst und frisst! - Herrlich. :D Nicht, dass er vorher unbedingt gemäkelt hätte, aber … im Vergleich zu Peppi kam mir seine Futtermenge in letzter Zeit doch sehr mager vor. Noch dazu hat er ja kaum Reserven, ist so dürre. Gut, er ist prinzipiell muskulöser gebaut, als Peppi (man stelle sich einen BKH neben ‘nen Orientalen vor *lol*, allerdings geht’s dabei nicht nur um Fettmassen, sondern auch um den Körperbau an sich! Und nee, auf den Fotos kommt das nicht wirklich rüber), aber ich wäre nicht böse, wenn er mehr auf die Rippen bekäme. Und das hat er inzwischen.  Ich bilde mir ein, dass er nicht ganz so dünnig mehr ist. Okay, Peppi wird dafür immer … fetter. :D Aber naja, des einen Freud ist des anderen Leid, eh?! *g*

Die Vorteilsliste ist ja prinzipiell noch viel länger. Aber dazu kann ich dann wohl erst was sagen, wenn wir dann ein Jahr gebarft haben. *g*

*sue**wink*

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