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Freitag, 20. Februar 2009

Tutorial: Bilder gerade rücken

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In letzter Zeit werden im Forum viele Nachtaufnahmen gezeigt. Da ist natürlich auch viel Architektur zu sehen, die besonders auffällt, wenn sie kippt. *g*
So kam die Frage auf, wie man Bilder gerade rücken kann. Das hier ist nur eine Methode von vielen. So hab ich es bisher immer gemacht … les mich inzwischen aber auch ein, dass es anders geht. Inwiefern das “anders” effektiver ist, muss ich aber noch rausfinden, also gibt’s hier erst mal nur meine alte Methode. Das ganze hab ich schon in CS2 so gemacht und es klappt nun ebenso im CS3. Wie das in anderen Photoshopversionen aussieht, müssten man dann schauen.

Ich hab jetzt momentan kein Architekturbild … aber was kippend noch besonders auffällt ist ein Horizont. Also muss der mir dienen. Dazu das Ausgangsbild – schön schief:

tutgerade01

Um erst mal zu wissen, was wirklich “gerade” ist, leg ich mir ein Raster über das Bild über Ansicht – Einblenden – Raster; das bringt dann folgenden Effekt:

Okay, kein Bild dazu. *g* Man müsste jetzt jedenfalls ein Raster auf dem Bild haben, dass das Bild in gleichgroße Kästchen teilt. Der Screenshot dazu sieht bei mir etwas merkwürdig aus, da sind die Kästchen plötzlich unterschiedlich groß, deshalb spar ich mir den an dieser Stelle. An hand dieses Rasters sieht man nun also, wie die Horizont Linie sein müsste, um wirklich gerade zu liegen und daran wollen wir nun unseren Horizont auslegen.

Dazum muss erst über Auswahl – alles auswählen eben alles ausgewählt werden, um dann das Bild drehen zu können über Bearbeiten – Transformieren – Drehen.  Dann wird das Bild so gedreht, dass der Horizont in dem Falle gerade ist – immer an einer Linie im Raster ausgerichtet. Das ganze wird dann mit einem Doppelklick ins Bild bestätigt.

tutgerade03

Dann muss noch die Auswahl – aufheben gewählt werden.

Durch das Drehen entsteht an bestimmten Stellen ein schwarzer/weißer (je nach Einstellungen in Photoshop) Rand. Weil das Foto halt verdreht ist und nicht mehr so ins Bild passt, wie zuvor:

tutgerade04

Ich hab dafür wohl ein ungünstiges Bild gewählt. ^^ Aber ich hoffe, man kann es erkennen … wenn man’s selbst ausprobiert, sieht man das sicher besser. Das ist so natürlich überhaupt nicht gewollt und deshalb muss der Ausschnitt für das Bild neu gewählt werden. Wenn man weiß, dass man dazu neigt, Bilder generell schief zu fotografieren, sollte man immer ein bissl mehr fotografieren, um den besten Ausschnitt nicht zu verlieren. Man wählt dann den neuen Ausschnitt (ich mach das mittels Freistellungswerkzeug) dann also so, dass die Ränder verschwinden.
Und hat dann ein gerades Bild:

tutgerade05

*sue*

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Sonntag, 18. Januar 2009

Tutorial: faltenfreier Hintergrund …

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… mittels Zauberstab und Filter

 

Zumindest demjenigen, der keinen Papierhintergrund verwendet, sollten die lästigen Falten im Hintergrund bekannt sein. Nur wie wegbekommen?
Klar, man kann vor dem Shooting mal eben zig Meter bügeln – insofern der Stoff zum Bügel überhaupt geeignet ist. Naja, ICH zumindest hab dazu keine Lust – also muss ‘ne Möglichkeit her, das auch per EBV zu regeln. Klar, da wär das Klonen – aber so ganz astrein ist das doch nicht – und wer hat schon Lust, stundenlang irgendwelche Fältchen wegzuklonen?

Ich arbeite hier mit Photoshop CS2 … ob es mit anderen Versionen, bzw. gar anderen Bildbearbeitungsprogrammen auch geht, müssten man dann herausfinden.

(Es gibt hier noch ein anderes Tutorial, in dem beschrieben wird, wie man die Falten wegbekommt – aber möglicherweise bedingt ein bestimmtes Bearbeitungsprogramm nur eine der beiden Möglichkeiten, daher nenne ich beide.
Vorteil hier gegenüber dem Faltentutorial mittels Reperatur-Pinsel-Werkzeug: Es geht erheblich schneller, und auch am Objekt nahe Falten können besser beseitigt werden.
Nachteile: Ist Motiv und Hintergrund in der gleichen Farbe, könnte es schwierig werden den Bereich für die Faltenentfernung genau auszuwählen und nicht ins Motiv direkt zu gelangen.
Auch sind manche Falten vielleicht so stark, dass sie nicht richtig weichgezeichnet/entfernt werden können – da muss man dann wieder mit dem Auswahlwerkzeug arbeiten, was eventuell wieder mehr Zeit in Anspruch nehmen könnte.)

Also fangen wir an … wir haben ein Ausgangsbild, auf dessen fotografischen Aspekt wir jetzt nicht genauer eingehen und auch nicht genauer hinsehen – hier interessieren nur die Falten. *ggg*
Es ist auch nicht zugeschnitten, damit wir schön viele Falten zum eliminieren haben *kicher*

Also … das Ausgangsbild – das sind noch verlgeichsweise wenig Falten (der Stoff kam da gerade aus der Reinigung, ich hab also normalerweise zehntausend mehr Falten *g*) :

HIER werde ich mit dem Zauberstab arbeiten.

Dabei müssen noch weitere Einstellungen erfolgen.

Zum einen wählt man bei den Einstellungen “Der Auswahl hinzufügen” (die zwei Kästchen), damit man nicht nur einen Auswahlbereich festlgegen kann. Und dann muss man letztendlich mit der Toleranz des Zauberstabes “rumspielen”.
Je weniger Ähnlichkeit (farblich, Helligkeit) zwischen Motiv und Hintergrund besteht, um so höher kann man ie Toleranz wählen und um so seltener muss man auch in den Hintergrund klicken, um die Auswahlbereiche zu definieren.
Für das jetzige Bild kann ich ruhig eine Toleranz von 15 wählen.

Jetzt klicke ich mit dem Zauberstab so oft in den Hintergrund, bis alle Bereiche des Hintergrunds ausgewählt sind und nur noch das Motiv “umrandet ist”.

Dann: Rechtsklick – Ebene durch Kopie … wie haben nun also den Hintergrund als Extra-Ebene:

Nun müssen wir diesen Hintergrund von Falten entfernen. Das tun wir mit einem Filter: “matter machen”
Dazu gehen wir über Filter – Weichzeichnungsfilter – Matter machen. Auch hier öffnet sich wieder ein kleines Fenster, in dem Einstellungen vorgenommen werden sollen.
Diese können nun von Motiv zu Motiv varieren. Gerade bei Haaren muss man aufpassen, dass die Einstellungen nicht zu hoch eingestellt werden, da diese dann gerne mal im Nichts verschwinden lassen. Oder aber es umgibt das Motiv so ein heller Schleier, bei zu hohem Schwellenwert.
Für dieses Bild hab ich folgende Einstellungen gewählt:

(Das müsste ansonsten mit jedem weiteren Weichzeichnungsfilter funktionieren – müsste man mit den Einstellungen mal rumfummeln. Selbst ausprobiert hab ich es auch schon mit Filter – Störungsfilter – Helligkeit interpolieren)
Anschließend wird dann die Ebene wieder auf die Hintergrundebene reduziert: Ebene – Auf Hintergrundebene reduzieren.
Bei meinem Ausgangsbild hat das ganze dann zu folgendem Ergebnis geführt:

Und da sieht man auch gleich, dass mir hier das passiert, was ich bei den Nachteilen angesprochen habe. Einige Falten sind zu stark, dass ich da mit “matter machen” nicht weiter komme.
Nun greife ich zum Ausbessern-Werkzeug,

um die restlichen Falten auch zu entfernen.
Dazu “male ich mit dem Ausbessern-Werkzeug jeweils um die Fältchen drum rum …

Und ziehe die entstandene Auswahl in dem ich die linke Maustaste gedrückt halte in einen glatten Bereich, der dann so kopiert wird …

und die Falte verschwindet. ;)

So gehe ich bei den restlichen Falten dann auch vor.

Manchmal, wenn man nicht mit 100%iger Ansicht arbeitet, kann es passieren, dass man gar nicht mitbekommt, dass der Zauberstab winzige Punkte nicht “ausgewählt hat”. Diese werden dann nicht “gemattet” … mich persönlich stört das, auch wenn es auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist.
Daher gehe ich im Anschluss, auch wenn es so aussieht, als wären alle Falten ordentlich entfernt worden, noch mal in die Vollansicht und such den Hintergrund nach “Unebenheiten” ab, die ich dann mittels Ausbessern-Werkzeug behebe.

Ein mögliches faltenfreies Bild könnte dann so aussehen:

Letztendlich möchte ich noch anmerken, dass ich nicht immer nur genau eine Variante anwende – oft ist es ein Zusammenspiel von mehreren Varinaten. Hier würde ich zB noch zum Kopier-Werkzeug greifen, um die dunklen Faltenschatten am Bein zu entfernen … ist mir für das kleine Bild jetzt allerdings zu viel Fummelarbeit. *g*

Jetzt könnt ihr das Bügeleisen samt Bügelbrett wieder im Schrank verstauen. ;)

*sue* *wink*

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Donnerstag, 26. Juli 2007

Tutorial: faltenfreier Hintergrund …

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… mittels Reparatur-Pinsel-Werkzeug oder Ausbessern-Werkzeug

 

Zumindest demjenigen, der keinen Papierhintergrund verwendet, sollten die lästigen Falten im Hintergrund bekannt sein. Nur wie wegbekommen?
Klar, man kann vor dem Shooting mal eben zig Meter bügeln – insofern der Stoff zum Bügel überhaupt geeignet ist. Naja, ICH zumindest hab dazu keine Lust – also muss ‘ne Möglichkeit her, das auch per EBV zu regeln. Klar, da wär das Klonen – aber so ganz astrein ist das doch nicht – und wer hat schon Lust, stundenlang irgendwelche Fältchen wegzuklonen?

Ich arbeite hier mit Photoshop CS2 … ob es mit anderen Versionen, bzw. gar anderen Bildbearbeitungsprogrammen auch geht, müssten man dann herausfinden.

(Es gibt hier noch ein anderes Tutorial, in dem beschrieben wird, wie man die Falten wegbekommt – aber möglicherweise bedingt ein bestimmtes Bearbeitungsprogramm nur eine der beiden Möglichkeiten, daher nenne ich beide.
Vorteil hier gegenüber dem Faltentutorial mittels Zauberstab: Wenn Motiv und Hintergrund die gleiche Farbe haben, könnte es schwierig werden, mit dem Zauberstab zu arbeiten – da bietet sich vielleicht eher diese Variante an, auch wenn sie zeitintensiver ist.
Nachteil: Die Variante ist, wie bereits erwähnt, zeitintensiver. Auch kann man mit dem Reperatur-Pinsel-Werkzeug oft nicht nah genug an’s Motiv heran, weil’s dann komische Flecken gibt. So können Falten direkt am Motiv nur schwer beseitigt werden.)

Also fangen wir an … wir haben ein Ausgangsbild, auf dessen fotografischen Aspekt wir jetzt nicht genauer eingehen und auch nicht genauer hinsehen – hier interessieren nur die Falten. *ggg*
Es ist auch nicht zugeschnitten, damit wir schön viele Falten zum eliminieren haben *kicher*

Also … das Ausgangsbild – das sind noch verlgeichsweise wenig Falten (der Stoff kam da gerade aus der Reinigung, ich hab also normalerweise zehntausend mehr Falten *g*) :

ausgangsbild.jpg

Ich werde mit dem “Pflaster” – dem Reperatur-Pinsel-Werkzeug arbeiten (danke Heike :-d ) :

werkzeug.jpg

Dieses Werkzeug hat dem Klonwerkzeug den Vorteil gegenüber, dass das Geklonte sich der Farbe anpasst, auf die es “gelegt” wird. So machen große Farbunterschiede zwischen geklonter Stelle und zu übermalenden Falten nicht wirklich was aus. Nun könnte man sich einfach die glatteste Stelle aus dem Bild suchen und damit die Falten “übermalen”. (Man kann das ganze auch mit dem Ausbessern-Werkzeug machen. Damit umkreist man dann die Falten und zieht die Auswahl dann einfach auf die erweiterte einfarbige Fläche.)

Das Problem dabei ist, dass man die kleinsten Falten nicht sieht und so der Hintergrund komisch wirken könnte, da man lauter kleine Minifalten über große Falten legt.
Also erweiter ich mir die Arbeitsfläche zunächste um einen einfarbigen Bereich – bei dem kann ich mir dann sicher sein, dass er auch 100% glatt ist.

Das mache ich dort:

arbeitsflaeche01.jpg

Im sich öffnenden Fenster stell ich zunächst ein, dass mir Höhe und Breite in Pixel angegeben wird. Dann wähle ich die Position. Es reicht, wenn ich das Bild einfach in der Breite ein wenig erweitern – egal in welcher Richtung. Ich nehm hier einfach mal die Erweiterung auf der rechten Seite. Dazu klick ich auf den mittleren Pfeil ganz links (der wird dann zu einem weißen Kästchen) – die Pfeile zeigen an, nach wohin die Erweiterung statt findet.
Die Pixelzahl der Höhe belass ich dann so, wie sie ist – ich wollte ja die Erweiterung zum besseren Arbeiten rechts schaffen – also in der Breite. Da erhöhe ich die Pixelzahl einfach um 1000 (einfach, damit genug Erweiterung da ist zum arbeiten, das kann von Bild zu Bild varieren). Da mein Hintergrund vom Bild weiß ist, nehm ich auch als Erweiterungsfarbe (”Hintergrund”) weiß. Das ganze sieht dann so aus:

arbeitsflaeche02.jpg

Dann nur noch auf OK klicken und fertig ist die Erweiterung.

erweitert.jpg

Dann wähle ich das Reperatur-Pinsel-Werkzeug aus und belasse die Einstellungen wie sie sind – vielleicht verändere ich den Durchmesser – das kann dann auch je nach Falte unterschiedlich sein.

Während ich die ALT-Taste nun gedrückt halte, klick ich einmal in unsere Erweiterung (wenn man von unten nach oben arbeitet, sollte man soweit wie möglich unten auf der Erweiterung klicken, da sich das beim malen dann hoch zieht und man nicht über den Rand des Bildes kommen sollte – das würde nämlich neue “Falten” schaffen) und such mir dann mein erstes Opfer: eine Falte. *g*
Über diese male ich nun (ich muss die ALT-Taste nun nicht mehr halten). Das sieht dann kurz so aus, als hätte man einfach mit weißem Pinsel drüber gemalt:

vorgang.jpg

Und danach? Falte weg:

weg.jpg

Das ganze mach ich dann auch mit den restlichen Falten. Ich mal manchmal sogar noch über die Stellen, die recht glatt aussehen, damit ich auch wirklich alle Falten wegbekomme. Wenn es nah an den Körper geht, empfiehlt es sich, den Durchmesser des Werkzeugs ganz klein zu wählen, auf 100% zu Zoomen und ganz vorsichtig lang malen. Einfach mal probieren, da findet man schon das beste raus. Ansonsten – mich persönlich stören kleine Falten, die an einem Fuß sind, der rumgekrunschelt hat nicht allzu sehr.
Muss man alles probieren.

Hier sind die Falten weg:

faltenfrei.jpg

Im Grunde sind wir hier auch schon fertig … sonstige Bearbeitungsarbeiten sind dann individuell vorzunehmen. ;)
Ach ja … die Erweiterung kann man dann natürlich über das Freistellungswerkzeug

freistellungswerkzeug.jpg

los werden, in dem man das Bild dann passend zu schneidet
So sollte jeder faltenreiche einfarbige (es darf ruhig eine andere Farbe als schwarz/weiß sein, da die Farbe nicht die Rolle spielt beim “Pflaster” – vielleicht sollte man dann aber bei der Erweiterung wenigstens eine ähnliche Farbe wie die vom Hintergrund wählen) Hintergrund zum faltenfreien Hintergrund werden – egal wieviele Falten. Mehr Falten ziehen nur intensivere Bearbeitung nach sich.

Ich habe fertig. *g*

Kleiner Tipp am Rande … Monitor vorher gründlich reinigen, sonst sieht was nach Falte aus, was gar nicht Falte ist, sondern Dreck auf’m Monitor ;) *ggg*

Hoffe, das hilft einigen. Ich arbeite so sehr gerne und so lange ich mobil bleiben muss, geht kein Papierhintergrund. Und die Faltenentfernung nimmt auch nicht SO viel Arbeit in Anspruch.

Sue *wink*

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    Aber wen stört's? Mich nicht. ;)
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