Mittwoch kamen der zweite und der dritte Band an und ich war verschwunden von der Welt. *g* So hatte ich dann auch schon Donnerstag abend den zweiten Band hinter mir. 
Mit ein bissl weniger Euphorie beendet, als den davor. *g*
Nachdem Edward verschwand, musste ich erst mal schauen, an welcher Stelle des Buches er wieder auftaucht. Ganz toll, fast gegen Ende des Buches erst. Von da an dachte ich, ich müsse die nächsten ca. 300 Seiten überblättern. Mal ganz ehrlich, bissl Kitsch ist eine Sache, aber ich hatte kein Lust auf 300 Seiten Herzschmerz, wobei die Protagonistin jede Minute meint, an undefinierbaren Qualen sterben zu müssen. Nee, echt nicht. Um so erstaunter war ich, dass die nächsten Seiten leer waren. Einfach leer. Nichts stand da, bis auf den Namen des jeweiligen Monats. Da hat uns die gute Autorin doch tatsächlich vier (oder waren’s fünf?) Seiten voll Herzschmerz erspart und hat mal eben ein Monate übersprungen. Ich muss ihr dafür einen Dankesbrief aufsetzen!
Dank Jake hab ich die Seiten, die ich erst überspringen wollte (nicht wirklich ^^) dann doch genossen. Gerade jetzt im dritten Band seh ich ihn zwar inzwischen etwas zwiespältig, aber darum soll’s später gehen. Im zweiten Band fand ich ihn echt erfrischend. Dennoch war die enthaltende Tragik, dass man sich erst in einen Vampir verliebt und dann feststellt, dass der beste Freund ein Werwolf ist, doch echt zu komisch. Zumal beide Arten dann auch noch bis auf’s Blut miteinander verfeindet sind. Sowas kann nur Bella passieren. *g* Ich hatte da noch eigentlich so viel vor zu erwähnen, da ich aber nun inzwischen schon zu tief im dritten Band stecke, fällt mir das nimmer ein. *hmpf*
Ich find die Reihe aber immer noch empfehlenswert, wenn einem ein bissl viel “Trief” nichts ausmacht. *g*
Ich werf dann einfach noch ein paar Lieblingszitate mit rein:
“Was findest du verführerischer, mein Blut oder meinen Körper?”, fragte ich neckend.
“Unentschieden.” Gegen seinen Willen musste er grinsen.“Dein bestern Freund ist ein Werwolf?”
Ich nickte einfältig.
“Wie lange geht das schon?”
“Nicht lange”, sagte ich, als müsste ich mich verteidigen. “Er ist erst seit ein paar Wochen ein Werwolf.”
Sie sah mich finster an. “Ein junger Werwolf? Das ist ja noch schlimmer! Edward hatte Recht – du ziehst die Gefahr magnetisch an. [...] Überleg doch mal, Bella, ohne Vampire könntest du in Sicherheit sein. Aber du musst dich mit den erstbesten Monstern anfreunden, die dir über den Weg laufen.”“Du bist also das Vampirmädchen.”
Ich merkte, wie ich mich versteifte. “Ja. Und du bist das Wolfsmädchen?”“Bedingung?” Meine Stimme wurde tonlos. “Was für eine?”
Sein Blick war vorsichtig – er sprach langsam. “Heirate mich vorher.”
Ich starrte ihn an und wartete. “Okay. Wo bleibt die Pointe?”
Er seufzte. “Du verletzt meinen Stolz, Bella. Ich habe dir gerade einen Heiratsantrag gemacht, und du hältst es für einen Witz.”
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Ja, ich weiß, ich bin ein Spätzünder. Aber das war ich schon immer bei Büchern. Bei Reihen sowieso – da ist deren Bekanntheitsgrad und die Überzeugung, dass die Bücher wirklich gut sind, meist erst mit Veröffentlichung des letzten Teils bis zu mir durchgedrungen. ^^
“Im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts steht die junge und schöne Elisabeth Bennet vor einer großen Lebensentscheidung: der Wahl eines geeigneten Heiratskandidaten. Ihr allzu stolzes Wesen jedoch vernebelt ihr ein ums andere Mal den Blick, bis sie nach vielen Verwicklungen schließlich doch die Liebe ihres lebens findet.”
Die Dummheit an der ganzen Lesegeschichte war, dass ich den Film schon gesehen hatte, durch dessen Begeisterungsfähigkeit ich unbedingt nun auch das Buch lesen musste – außerdem hat man ja auch so schon etlich von Jane Austen gehört. Doof war das ganz nun, weil ich irgendwie immer von einer Szene zur nächste fieberte, die mir aus dem Film bekannt vorkam. So geht’s mir irgendwie dauernd, dadurch verpasst man die schönen Dinge, die eben im Film fehlten … bzw. überliest sie schnell, oder liest sie eben nicht intensiv genug. Positiv, wenn man die Dinge so rum anpackt: Der Film erscheint einem viiiiiiiel besser, als er einem erscheinen würde, wenn man das Buch zu erst gelesen hätte.
… Allerdings hatte ich bei Elisabeth, wahrscheinlich vor allem durch den Film, immer die Vorstellung einer Josephine March, die in Jane Austens Welt rumhüpft. ^^
Ursprünglich war das hier mal als reiner Fotoblog gedacht, doch mit der Zeit kam da immer mehr Geschwafel meinerseits dazu, selbst der Seelenmüll fand hier seinen Papierkorb, so dass das schon lange kein reiner Fotoblog mehr ist.