Ich bin frustriert, so richtig frustriert. Es ist jetzt halb 6. Gestern abend gegen halb 11 war ich so hundemüde, dass ich dachte: jaaa, Jaaaa, JAAAAA … endlich mal eine Nacht durchschlafen. Du gehst nun fein und Bett und dann wirst du seit Wochen mal wieder eine Nacht durchschlafen können. YEAH.
Um kurz nach 12 war ich wieder wach – hellwach.
Hab ich schon erwähnt, dass ich frustriert bin?
Das geht so seit Wochen. Irgendwann dann gegen fünf denk ich mir: Jetzt brauchste auch nicht mehr schlafen. Bleib auf, überleb irgendwie die Morgenvorlesung, “zombie”e nach Hause und schmeiß mich letztendlich doch für ca. 3h ins Bett, weil ich den Tag sonst nicht überlege. Um dann wieder die ganze Nacht hell wach zu sein. Und das, obwohl 3h Schlaf pro Tag (im wahrsten Sinne des Wortes) ja nun wirklich nicht ausreichen sollte, oder?!
Am Wochenende sollte das ganze eigentlich kein Problem sein, oder? Dann geht man halt erst gegen 6-8 Uhr ins Bett. Was soll’s. Irgendwann zwischen 12 und 14 Uhr muss ich mich dann zwingen, aufzustehen und renne wieder den ganzen Tag wie ein Zombie rum, weil ich es irgendwie nicht schaffe, wach zu werden. Den ganzen Tag versucht man dann zu überleben (ihr glaubt gar nicht, wie sehr in solchen Zuständen das Denken nachlässt) und freut sich nur auf eins: Abends auf’s Bett. Tja, und wenn es dann soweit ist, ist man bling: hellwach, wälzt sich die ganze Nacht rum, und der ganze beschissene Rhythmus beginnt wieder von vorne.
Übrigens … nach einer solchen schlaflosen Nacht einfach mal versuchen sich gänzlich ohne noch mal am Tag hinlegen zu überstehen, wurde auch schon probiert. Gegen 18 Uhr denkt man, man krepiert, das Gehirn verdampft und irgendwie sieht man lauter bunte Farben, die mit einem Sprechen. Gegen 20 – 21 Uhr denkt man dann: Jetzt kann ich ins Bett …. endlcih und bums: man ist hell wach und tanzt wieder die ganze Nacht durch die Gegend (naja, nicht wortwörtlich, eigentlich geht’s einem dann total beschissen, man ist müde, kann nicht schlafen, die Augen tränen, das Gehirn ist noch mehr matsche als zuvor schon, aber man kann eben einfach ums Verrecken nicht schlafen).
Es nervt. Ehrlich. Wenn ich mal schlafe, werd ich nicht richtig wach und wenn ich schlafen will, werd ich wach und kann nicht schlafen. jammer
Und weil ich so müde bin, ohne schlafen zu können, sind hier bestimmt tausende von Fehlern.
So … ich geh jetzt Frühstücken, hoffentlich schafft mein Gehirn noch die Kaukoordination, nicht dass mir das Essen mitten drin wieder raus fällt.
Tags: Aus dem Leben


Ursprünglich war das hier mal als reiner Fotoblog gedacht, doch mit der Zeit kam da immer mehr Geschwafel meinerseits dazu, selbst der Seelenmüll fand hier seinen Papierkorb, so dass das schon lange kein reiner Fotoblog mehr ist.
So schlimm sind deine Fehler nun nicht grade in diesem Artikel, aber man bemerkt durchaus das du etwas frustriert bist.
Mir ergeht es ähnlich, schon seid 3 Wochen ergeht es mir so, wie dir heute. Wobei der Unterschied zu dir wohl eher der ist, das ich schlafen kann. Allerdings nur am Tage, zu komischen Zeiten und immer unterschiedlich lange. Woher das kommt weiss ich auch, eine alte Bekannte namens Depression, die ich jetzt ganz bewusst erlebe. Dann noch die Hormonellen Schwankungen dazu gerechnet, die durch meine Medikamente gegen die Pollenallergie entstehen, das gibt einen tollen Cocktail.
Besserung verschafft mir nur, der Gedanke daran, das ich wenigsten irgendwann an jedem Tag meinen Schlaf bekomme. Ansonsten versuche ich es mit den üblichen Tricks mich bei Laune zu halten. Viel Asam-Tee trinken, Obst essen und ein wenig mehr Schokolade als sonst vertilgen, zwecks gesteigerter guter Lauen.
Mal hilf das alles und mal hilft das alles nichts, ändert sich täglich das Erscheinungsbild.
So im Ansatz, kann ich manchmal gut nachvollziehen wie sich Frauen allgemein so fühlen in ihrer doch sehr komplexen Gefühlswelt. Alleine der Gedanke dann daran, lässt in mir ein wenig Freude aufkommen, das ich es bisher noch nicht so schlimm hatte mit den Gefühlsschwankungen. Vielleicht werde ich es, trotz Depressionen (ärztlich anerkannt) auch nie wirklich so derbe erleben, wie Du es als Frau erlebst.
Den einzig positiven Effekt den ich kenne in diesem Zustand ist mein Drang danach zu schreiben. Sehr viel zu schreiben, über A bis Z und über total unwichtig Themen, sprich total triviales halt. *OMG*
So nun soll erst mal gut sein von meiner Seite aus.
Ich wollt hier noch antworten, das ging irgendwie unter.
Ich hab schon wieder ‘ne schlaflose Nacht hinter mir und es kann nicht daran liegen, dass cih den Vortag zu viel geschlafen hätte, oder zwischen Schlafen und wieder Schlafen zu wenig Wachzeit lag. Denn dem war so nicht. *hmpf*
Mit Depressionen sollte das eigentlich nicht zusammen hängen. Glaub ich nicht. Ich hab ‘ne Angsstörnug, wenn da ‘ne Depression noch dazu käme, hätte ich wohl weitaus größere Probleme als schlaflose Nächte. ^^
Das ich irgendwann zum Schlaf komme, beruhigt mich nicht. Ich sitz in den Morgenvorlesungen mit ‘nem total zermatschten Hirn, das ist irgendwie … schlecht für die Aufnahmefähigkeit. ^^
Ansonsten kann ich nicht den ganzen Tag verpennen, weil ich derzeit meine Bachelorarbeit schreibe. Nun meint man, die könnte ich ja dann nachts schreiben, wenn ich eh wach bin. Jaa nee, da versuch ich ja einzuschlafen, das heißt, ich lieg auch im Bett. Und total müde schreibt’s sich nicht BA-Arbeit einfach irgendwie überhaupt nicht. *hmpf*
Ich frage mich gerade, wie du auf Gefühlsschwankungen kommst? *g* Ich behaupte eigentlich von mir, da recht ausgeglichen zu sein?! Nur weil ich mal (berechtigt!) sauer bin, heißt das ja nicht, dass meine Laune von einen auf dem anderen MOment kippt – also schwankt. Und mir Schlaflosigkeit hat’s ja och nüscht zu tun. *g*
Wie ich manchmal so von einem Thema auf ein anderes Thema komme, ist mir ab und an auch wieder recht schleierhaft.
Keine Ahnung wie ich an dem Tag auf das Thema mit den Gefühlen kam, habe ich schon wieder vergessen. Vielleicht kommt die Erinnerung daran später irgendwann wieder, vielleicht aber auch nicht.
Angststörung ist auch was ganz feines (Ironie), wobei du durchaus recht hast, das eine richtige Depression dich auch richtig fertig machen würde. Trotzdem solltest du mal einen Arzt deines Vertrauens konsultieren, wegen den Schlafstörungen. Oder auch mal einen Therapeuten bemühen oder dergleichen.
Ich weiss nur, das wenn man sich davor sträubt, das was man hat anzuerkennen, das es dann eher noch schlimmer wird. Irgendwann erreicht man dann nämlich einen Punkt wo nix mehr geht und da dann wieder rauszukommen, das ist dann eine Sache von Jahren.