“Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den ‘Seelenbrecher’ nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststelle, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt …”
Wie soll ich sagen? Es kam, wurde gesehen und siegte? Ich hab das Buch aufgeschlagen und tatsächlich erst wieder aus der Hand gelegt, nach dem ich es zu Ende gelesen hatte. Mir blieb gar nichts anderes übrig, als es in einem Rutsch zu lesen, weglegen ging nicht. Der Einstieg war super und hinterlies schon tausend Fragen … daraus wurden während des Buches noch tausend mehr und ich bin froh, dass am Ende alles aufgeklärt wurde. Diese Aufklärung wirkt zwar etwas komisch … so nach dem Motto “Für Blöde wird nun noch mal erklärt warum was wie passiert ist”, aber ich geb zu … ich brauchte das, denn ich konnte mir, eben wie die Studenten, nicht alles selbst erklären. 
Und auch, dass die Lösung des Endes quasi schon auf den ersten Seiten stand, hab ich glatt weg überlesen! Ist mir nicht aufgefallen. Um so überraschter war ich dann am Ende. Ich bin Herrn Fitzek voll auf den Leim gegangen … naja, wenigstens wusste ich von Anfang an, wer der Professor war. ^^
Allerdings bin ich das auch, weil ich hinsichtlich des Experiments mehr erwartet hätte. Ich dachte, wenn die die Akte lesen, knallt’s am Ende noch mal so richtig. Aber da wurden meine Erwartungen ein bissl Enttäuscht und ich hatte unnötigerweise Schiss vor’m Weiterlesen. *g*
Nichtsdestotrotz ein wirklich ganz ausgezeichnetes Buch. Es hat nur noch einen Fehler: Es ist zu kurz. ^^ So hat es leider nur ein kurzes Lesevergnügen bereitet, dafür aber ein sehr gutes. Ich hab mir auch so gleich zwei weitere Bücher vom Autor bestellt. ^^ … Eragon wird also noch ein bissl warten müssen.
Ganz besonders urig finde ich, dass das Buch ja fast schon eine Hommage an den Gender Mainstreaming ist.
Ach ja … das Lösungswort hab ich natürlich auch rausbekommen und dem Siamschn mitgeteilt – falls ich in nächster Zeit apathisch werden sollte … damit er’s mir ins Ohr flüstern kann.
Tags: 6 Sterne, gelesen, Lesestoff, Psychothriller






Ursprünglich war das hier mal als reiner Fotoblog gedacht, doch mit der Zeit kam da immer mehr Geschwafel meinerseits dazu, selbst der Seelenmüll fand hier seinen Papierkorb, so dass das schon lange kein reiner Fotoblog mehr ist.

Und, hast Du dem Prof. schon ein eMail geschrieben? :o)
Ja, hab ich.
Allerdings nur, weil ich von dem Post-It per Internet erfahren habe. In meinem Buch (gebraucht gekauft), war der leider nicht mehr drin … ich hab den tollen gruseligen Effekt also nicht mit erleben dürfen (vielleicht zum Glück, ich bin anfällig für sowas *g*).
Hab dann von dem gelben Post-It über’s Internet erfahren und dem netten Prof. geschrieben, ich hatte das Lösungswort aber, wie gesagt, inzwischen dennoch auch alleine rausbekommen.
Ansonsten … auch vor ein paar Tagen die E-Mail bekommen mit der Einladung zum nächsten Projekt?
Das klang ja sehr nach dem Splitter, schade dass ich ihn aktuell nicht lesen werde, sondern erst, wenn so nette Nebenbeigeschichten wieder vorbei sind. Aber er ist mir als HC einfach zu teuer.
@TiMiDa: Da habe ich mich auch tatsächlich etwas erschrocken, als ich den PostIt fand. Aber eine sehr coole Idee!
Ich bin auch eher der Taschenbuchleser. Jetzt warte ich auf den dritten Simon Beckett “Leichenblässe”…