“Als Eragon auf der Jagd einen blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Denn aus dem Stein schlüpft ein Drachenjunges und beschert Eragon ein Vermächtnis, das älter ist als die Welt. Über Nacht wird er in eine schicksalhafte Welt voller Magie und dunkler Mächte geworfen, die regiert wird von einem Herrscher, dessen Grausamkeit keine Grenzen kennt. Mit nichts als einem Schwert bewaffnet, stellt sich Eragon dem Kampf gegen das Böse, an seiner Seite seine treue Gefährtin, der blaue Drache Saphira.”
Tja, was soll ich sagen. Ich hab’s endlich geschafft. ^^
Anfangs kam ich überhaupt nicht in das Buch rein und ich vermute, ich hab das erste Kapitel gelesen, ohne es gelesen zu haben. Irgendwann ging es dann, aber so recht packen wollte es mich immer noch nicht. Nach Broms Tod ging es dann etwas aufwärts. Das hat nichts mit seinem Tod als solches zu tun … darüber war ich schon ziemlich erbost und fand ihn überflüssig – Brom war mir sympathisch. ^^ Aber irgendwie fing ab da dann doch die Handlung leicht an Spannung zu gewinnen und ich hatte nach einer ganzen Weile endlich mal das Gefühl, dass ich noch eine Seite lesen möchte, und danach noch eine, ach eine geht noch.
(Wenn auch nicht in vorher gekannten Maßen)
Dennoch kann ich schlussendlich sagen, dass mir die Charaktere noch ein bissl flach vorkommen, ich kann gewisse Handlungsweisen einfach nicht nachvollziehen. Da wird man scheinbar von der ganzen Welt verfolgt und jeder könnte sich als Feind entpuppen, dennoch lässt man jemanden mit sich ziehen, der partout nicht erwähnen möchte, wer er ist. Der wird einem schon nicht den Kopf abschlagen, während man schläft. Und dann vollkommen verblüfft sein, wenn Murtagh doch sein Geheimnis offenbart … öhm, ja. 
Auch ist er Anfangs gerade zu besessen von der Rache … das verschlägt sich irgendwann total im Wind und wird mit keiner Silbe mehr erwähnt. Kann ich nicht nachvollziehen, dass für den Protagonisten so wichtiges plötzlich … ja nicht nur in den HIntergrund gerät, sondern gänzlich … nichtexistent wird?!
Auf der anderen Seite scheint das Buch an einigen Stellen entweder total vorhersehbar zu sein, oder gut darin, einen in die Irre zu führen.
Irgendwie ist mir, seit der Ankunft bei den Varden klar, wer der Verräter ist … warum kommt da nur keiner drauf? Da allerdings die Aufklärung noch nicht erfolgt ist, sollte ich mich vielleicht noch nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen. *g*
Naja … vielleicht werd ich mit dem Charakter Eragon ja im nächsten Band dann … öhm … wärmer. ^^ Das werd ich allerdings nicht sofort lesen, ich schieb erst mal ein anderes Buch dazwischen.
Urig finde ich übrigens die absoluten Parallelen zu Herr der Ringe und vorallem auch Star Wars.
Tags: 4 Sterne, Fantasy, Filme, gelesen, Lesestoff






Ursprünglich war das hier mal als reiner Fotoblog gedacht, doch mit der Zeit kam da immer mehr Geschwafel meinerseits dazu, selbst der Seelenmüll fand hier seinen Papierkorb, so dass das schon lange kein reiner Fotoblog mehr ist.