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… merkt man nicht nur an den Temperaturen, sondern auch an den Farben.
Auf die Temperaturen könnt ich verzichten (zumindest, wenn sie noch höher gehen), auf die Farben nicht.
Ich hatte gestern mein erstes Outdoorshooting dieses Jahr und damit das zweite überhaupt. Das erste (“Märchenwald”) war teilweise schon so ein Fiasko, weil ich mit dem Licht nicht umgehen konnte – ausgefressene Gesichter war da mein größtes Übel. Das sollte besser werden.
Naja.
Ich kann’s einfach nicht.
Im Studio klappt das so super … Anstecken, einstellen, knipsen. Wunderbar. Display? Wozu? Brauch ich nicht, hab meine Einstellungen, mit denen es fast immer klappt – da muss ich kaum kontrollieren.
Und draußen? Wuaaah, ich verzweifel.
Da kann mir dann auch ein Display nicht weiter helfen, denn bei DEM Umgebungslicht siehste darauf auch nüscht – jedenfalls nichts Realitätsgetreues. Da half’s auch nicht, sich das Bild unter’m Shirt anzuschauen. ^^
Naja, zumindest sind die Gesichter diesmal nicht GANZ so sehr ausgefressen gewesen. Aber wie verhindert man Schatten unter Hüten? Muss die Sonne nun einem im Rücken stehen? Nicht so prall – das Ergebnis sind zugekniffene Augen beim Model (verständlicherweise). Aber wenn sie von vorne kommt … seh ich nüscht mehr. ^^ Und das Licht ist dann auch mehr als bescheiden – hatte keine Lust auf Grüne Farbkleckse im Bild und einen hellen nichtdefinierbaren Fleck, der die Sonne darstellt.
Also lieber mehr von der Seite … Willkommen Schatten. Ist doch ätzend (Und das sag ich, wo ich dem Schattenwahn eh nie viel abgewinnen konnte, sie stören mich nicht, wirklich nicht – wenn sie nicht gerade das komplette Gesicht bedecken *grrr*). Ich kann mit dem Licht nicht umgehen – gibt’s da ‘nen Patentrezept? Andere können’s doch auch.
Üben ist ja toll … nur nicht, wenn man nicht weiter weiß und somit auch nicht, wie man’s noch probieren soll.
Da bleibt mir dann nur der Frust, mit dem ich mich bei dem tollen Wetter ins Studio verkrümel, weil eben da dann doch DAS rauskommt, was ICH will. *hmpf*
Von fehlender Schärfe reden wir gar nicht erst, ne?! Und das, wo die Belichtungszeiten sogar noch kürzer sind und die Blende trotzdem schön klein sein kann. Ist doch wahnsinn. Bei Nahaufnahmen klappt das wunderbar. Bei … wie nennt man’s? Fernaufnahmen? *g* Naja, in die Richtung hab ich jedenfalls schönen Pixelbrei – hat doch auch was. *seufz*
Also so zum Entwickeln reicht’s wohl (wenn es nicht grad ‘nen Poster werden soll) … aber ich vermiss dann doch die knackige Schärfe, die ich im Studio schaffe.
Um wieder auf den Anfang zurück zu kommen … das einzige, was mich nicht gänzlich im Frust versinken lässt, sind die Farben. Wer braucht schon Schärfe und schattenfreie Situationen, wenn er diese Farben hat?
Wusstet ihr, dass Helium teuer ist und dann nicht mal ‘nen Tag die Ballons schön füllig hält?
Sue
Tags: Erwachsene, Fotografie, Fotografiegeschwafel, in Farbe, Outdoor




Ursprünglich war das hier mal als reiner Fotoblog gedacht, doch mit der Zeit kam da immer mehr Geschwafel meinerseits dazu, selbst der Seelenmüll fand hier seinen Papierkorb, so dass das schon lange kein reiner Fotoblog mehr ist.